C Zirl
C Zirl

Zirl

Die Marktgemeinde Zirl, 10 km von Innsbruck entfernt, bietet mit der Martinswand ein beliebtes Klettergebiet.

Meereshöhe: 622 m ü.d.M.

Die Ortsteile Zirl, Zirl Bahnhof, Hochzirl, Eigenhofen und Dirschenbach bilden das Gemeindegebiet von Zirl, zudem sind die Martinswand, die Ehnbachklamm und ein Teil der Nordkette ebenfalls Teil davon. Die Lage des Ortes an der Via Claudia Augusta machte Zirl schon früh zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. 799 wurde Zirl dann erstmals urkundlich erwähnt. Der Weinstock im Gemeindewappen verweist auf die Weinbautradition im Ort, und somit auch auf das milde Klima, das hier vorherrscht. Die Schafschere im rechten Bereich des Wappens hingegen stammt vom Wappen des Adelsgeschlechtes, das früher auf Schloss Fragenstein beheimatet war.

Der idyllische Urlaubsort liegt am Ende des Karwendelgebirges am Südostfuß des Zirler Berges (1.057 m ü.d.M.). Schöne Touren führen Sie von Zirl aus zur Neuen Magdeburger Hütte (Martinsbergalm) oder zum Solsteinhaus hinauf, das sich am Fuße des Großen Solsteins befindet. Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel ist die Martinswand mit ihrem Klettersteig und den verschiedenen Kletterrouten. Es handelt sich dabei nicht nur um ein Klettergebiet, sondern auch um ein Naturschutzgebiet im Karwendelgebirge, das Teil des Alpenparks Karwendel ist. Im Ort selbst befinden sich außerdem ein Freischwimmbad, eine Tennisanlage, ein Minigolfplatz und ein Schießstand.

Im Winter dann bietet Zirl in seiner Umgebung jede Menge Skispaß: In 15-45 Minuten erreichen Sie bequem Skigebiete wie das Rangger Köpfl, Seefeld, das Axamer Lizum, Kühtai, sowie die Skigebiete von Innsbruck und dem Ötztal. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Zirl zählt die Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz, die mit Fresken des Kirchenmalers Franz Plattner ausgeschmückt wurde. 1391 wurde sie erstmals erwähnt und nach ihrer Zerstörung im 19. Jahrhundert wiederaufgebaut. Weitere sakrale Gebäude sind die Michaelskapelle und die Geistbühelkapelle. Hoch über dem Dorf hingegen thront die Ruine Fragenstein. 1209 wurde dieses Schloss erbaut, aber dann Anfang des 18. Jahrhunderts im Zuge des Spanischen Erbfolgekrieges zerstört. Heute ist Fragenstein Teil eines Naturschutzgebietes.

Unser Tipp: Seit dem 17. Jahrhundert ist Zirl neben Thaur eines der Zentren des Baus von Weihnachtskrippen! Diesem Thema ist auch das Heimat- und Krippenmuseum Zirl gewidmet, das unter anderem eine große Sammlung Zirler Krippen zeigt…

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