Scharnitz

Scharnitz in der Olympiaregion Seefeld wird als Tor zum Alpenpark Karwendel angesehen.

Meereshöhe: 964 m ü.d.M.

Scharnitz liegt an der Verbindungsroute von Seefeld nach Garmisch-Partenkirchen in Bayern, nahe der Quelle der Isar. Im Mittelalter war Scharnitz eine wichtige Eingangspforte nach Tirol an der Handelsroute Venedig-Augsburg. Das Dorf ist heute gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, so etwa mit der Mittenwaldbahn (Innsbruck-München).

Bei Scharnitz triftt das Karwendel-, Hinterau- und Gleirschtal mit dem Isartal zusammen. Als Tor zum Alpenpark Karwendel und seinen zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten hat die Gemeinde besonders viel zu bieten - beliebt sind Radtouren, die in die Bergwelt hineinführen, um von dort aus weiterzuklettern oder zu wandern, etwa zum Ursprung der Isar oder in die wildromantische Schlucht der Gleirschklamm. Gewandert wird jedes Jahr auch beim sogenannten “Karwendelmarsch”: Er führt in einem Tag durch das Karwendelgebirge bis Pertisau am Achensee. Als Basisstation ist Scharnitz hingegen bei Kajakfahrern beliebt, die dann das große Abenteuer auf der Isar suchen.

Winter in Scharnitz bedeutet Winter in den Bergen! Zur Verfügung stehen zum einen die 41 km Skipisten der Olympiaregion Seefeld mit den 28 Aufstiegsanlagen, zu denen auch der Brandlift in Scharnitz zählt. Zum anderen gibt es in der Umgebung verschiedene Rodelbahnen, zwei davon in Scharnitz: die 1,2 km lange Naturrodelbahn Kreidegraben und die 2 km lange Rodelbahn Mühlberg. Im Tal wartet dann ein grenzenübergreifendes Loipennetz direkt am Eingang zum Alpenpark Karwendel.

Unser Tipp: Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde in Scharnitz die Talsperre “Porta Claudia” errichtet, deren Überreste heute noch zu sehen sind. Dieser Festungsbau nördlich des Dorfes, der auch das Wappen der Gemeinde ziert, bildet zusammen mit einer über den westlichen Berghang reichenden Anlage die mittelalterliche Grenze zu Bayern.

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