Mötz

Das Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert bildet mit der Kirche einen Gebäudekomplex, der Mötz sein typisches Aussehen verleiht.

Meereshöhe: 654 m ü.d.M.

Mötz, eine Gemeinde am Klammbach, liegt im Inntal. 1290 n. Chr. schon führte hier eine Brücke über den Inn, was Mötz für die Innschifffahrt und Flößerei bedeutend machte. Heute bringt dich von Mötz aus eine Straße auf das Mieminger Plateau und verbindet somit zwei Ferienregionen. Ein beliebtes Fotomotiv ist die Wallfahrtskirche Maria Locherboden hoch oben auf einem Felsen. Hier soll im 18. Jahrhundert eine todkranke Frau vor dem Mariahilf-Bild geheilt worden sein.

Diese Kirche eignet sich als Ziel einer Wanderung und ist über eine Hängebrücke oder von Stams aus erreichbar. An der Kirche angekommen, bietet sich dir ein Panoramablick auf das Inntal, aber auch die Wände und das Gewölbe der Kirche selbst sind sehenswert. Sie sind mit wunderschönen Malereien des Innsbrucker Malers Toni Kirchmayr ausgeschmückt. Regelmäßig finden Nachtwallfahrten mit Lichterprozession zur Wallfahrtskirche Maria Locherboden statt.

Ein weiteres interessantes Ausflugsziel rund um Mötz ist Burg Klamm. Sie ist an drei Seiten von steilen Hängen umgeben und Ausgangspunkt einer kurzen Wanderung zum Klammer Wasserfall. Früher war Mötz übrigens einer der Lebensräume der "Jenischen". Diese Bevölkerungsschicht war mit Karren unterwegs, um die Bevölkerung mit lebensnotwendigen Waren und Dienstleistungen wie Besenbinden und Pfannenflicken zu versorgen. Die im Laufe der Zeit entwickelte Gruppensprache, das "Jenische", ist über den gesamten deutschsprachigen Raum verbreitet.

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