Ranggen

Das Urlaubsdorf Ranggen liegt am Fuße des Rangger Köpfls, eines beliebten Wander- und Skigebietes.

Meereshöhe: 826 m ü.d.M.

Außer-, Ober- und Unterdorf sowie zahlreiche Weiler bilden die Gemeinde Ranggen, die in einer Mulde der Inntalterrasse an den Ufern des Rettenbachs liegt. Das Dorf befindet sich 17 km von Innsbruck entfernt. Der Name Ranggen stammt vom Wort “Rank” und bedeutet “Abhang”. Das Gemeindewappen zeigt eine grüne Stufe auf schwarzem Grund, die die Lage von Ranggen an der Inntalterrasse darstellen soll. Zudem ist ein weißer Drache zu sehen, das Beizeichen des Pfarrpatrons, des Hl. Magnus. Der Drache soll aber auch für den gefährlich steilen “Reißenden Ranggen” stehen, einen Abhang beim Dorf.

Die höchste Erhebung, sozusagen der Hausberg von Ranggen, ist das 1.939 m hohe Rangger Köpfl. Dieser Berg - ein Teil davon gehört zum Gemeindegebiet - ist im Sommer ein beliebtes Wandergebiet, das mit den Bergbahnen von Oberperfuss aus bequem erreichbar ist. Der Gipfel bietet eine atemberaubende Aussicht von den Lechtaler Alpen über die Mieminger Kette, das Wetterstein- und Karwendelgebirge bis zum Kaisergebirge, den Tuxer Alpen und dem Stubaier Gletscher. Im Winter verwandelt es sich in ein kleines Familienskigebiet mit 17 km Pisten und der beleuchteten Rodelbahn Rangger Köpfl, die mit 10 km Länge und einer Höhendifferenz von fast 1.000 m eine der längsten der Region ist.

Im Gemeindegebiet wurde 2005 der “Weg der Befreiung”, ein Besinnungsweg, angelegt. Er beginnt bei der Pfarrkirche und führt zur Auferstehungskapelle hinauf, einem idealen Ort zum Kraft tanken. Am Weg stehen sieben Stationen, wie z.B. die riesigen Hände, die das Wasser des kleinen Wasserfalls aufzufangen scheinen. Diese Kunstwerke, die “Sieben Werke der Barmherzigkeit”, sollen daran erinnern, dass Geben mehr wert ist als Nehmen. Auch die Pfarrkirche zum Hl. Magnus, der Ausgangspunkt des Besinnungsweges, ist einen Besuch wert, denn sie verfügt über eine der schönsten Sakristeien Tirols!

Unser Tipp: Eine Besonderheit ist der Ansitz Ferklehen, der über das Recht verfügte, die Innfähre bei Zirl zu betreuen. Dieses Recht wird auch “Fergen” genannt, wovon sich der Name Ferklehen ableitet. Nachdem 1482 die Innbrücke gebaut und die Fähre nicht mehr nötig war, bekam der Ansitz das Recht, die Brücke instandzuhalten…

Änderung/Korrektur vorschlagen

Unsere Redaktion ist bemüht, aktuelle und korrekte Informationen zu veröffentlichen. Trotzdem können Fehler passieren oder Informationen unvollständig sein. Falls Sie Vorschläge zur Verbesserung dieses Artikels haben, bedanken wir uns dafür, dass Sie uns diese übermitteln!

Schließen
Tipps und weitere Infos