Natters

In Natters, am Eingang des Stubaitales und Wipptales gelegen, befindet sich der Natterer See.

Meereshöhe: 783 m ü.d.M.

Die Gemeinde Natters mit ihren ca. 2.000 Einwohnern liegt auf einer Mittelgebirgsterrasse, nur wenige km von Innsbruck entfernt. 1151 wurde Natters erstmals urkundlich erwähnt, im 16. Jahrhundert unterhielt Kaiser Maxilimilian I. dann eine Sommerresidenz im Ort, das Schloss Waidburg, in dem heute das Gemeindeamt untergebracht ist. Ungefähr um diese Zeit wurde auch der Natterer See künstlich angelegt, der im Fischereibuch Kaiser Maximilians unter dem Namen “Ödenhauser Weiher” eingetragen wurde. Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich entwickelte sich Natters, dessen Ortskern noch bäuerlich geprägt ist, zum beliebten Sommerfrischeort.

Heute ist der Natterer See ein beliebter Badesee, der auch der Karpfenzucht dient. Windsurfen, Kanufahren, Windgliden und Segeln sind hier möglich. Abwechslung für einen Aktivurlaub in Natters bieten Sportarten wie Bogenschießen und Minigolfen. Im Winter hingegen dreht sich alles um den Langlauf und den Skisport. Das Langlaufzentrum Natters-Mutters liegt im Dorf an der Seestraße und bietet 21 km bestens präparierte Loipen (Skating und klassisch). Auf die Ski- und Snowboardfans wartet im 2 km entfernten Mutters das kleine Skigebiet Muttereralm, das bis auf 1.800 m Meereshöhe hinaufreicht. Abwechslung dazu bieten die zwei Rodelbahnen von der Muttereralm, oder wie wäre es, den Wintertag in einem der Aprés Ski-Betriebe ausklingen zu lassen?

Auch im Dorf selbst gibt es einiges zu sehen! Das Brotschaubacken beim alten Dorfbackofen findet regen Zulauf. Zwei Bauten im Dorf hingegen zeigen, dass auch Kaiser und Könige zu Besuch waren: das bereits oben erwähnte Schloss Waidburg, einst im Besitz von Kaiser Maximilian I., und ein Denkmal an der Brennerstraße. Es erinnert daran, dass sich hier Kaiserin Maria Theresia von Österreich und ihre zukünftige Schwiegertochter, die spanische Prinzessin Ludovica, anläßlich der Hochzeitsvorbereitungen zwischen Leopold II. und der Prinzessin trafen. Ebenfalls einen Besuch wert ist die Pfarrkirche zum Hl. Michael. Der gotische Bau wurde im Laufe der Jahre durch barocke Elemente ergänzt, sodass die Pfarrkirche eine gotische Kreuzigungsgruppe sowie einen barocken Turm mit doppelter Zwiebelhaube hat. Zudem können Sie an der Kirche - wie an der Pfarrkirche in Mutters - ein Barockfresko am Portal und eine wunderschöne barocke Sonnenuhr von Peter Anich bewundern.

Unser Tipp: Die Gemeinde ist mit dem Netz der Stubaitalbahn verbunden, einer Schmalspurbahn, die Sie bequem bis nach Innsbruck bringt. So können Sie die Parkplatzsuche getrost vergessen!

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