langlauf Gnadenwald Hall Wattens
langlauf Gnadenwald Hall Wattens

Gnadenwald

Die Gemeinde Gnadenwald liegt unweit von Innsbruck am Fuße des Bettelwurfmassivs.

Meereshöhe: 879 m ü.d.M.

Die zwei Kirchdörfer St. Martin und St. Michael sowie mehrere Weiler bilden das Gemeindegebiet von Gnadenwald. Lange Zeit war das Gebiet nur als “Berg oberhalb von Terfens” und später als “Wald/e” bekannt. Bedeutend waren hier die vier Pulvermühlen und der Marmorsteinbruch. Das Gemeindewappen zeigt eine grüne Bergsilhouette, die die Lage des Dorfes am Fuße der Berge darstellt, sowie zwei Kreuze, die den Ortsnamen Gnadenwald symbolisieren sollen. Übrigens: Der Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher (1767-1820) wurde in Gnadenwald geboren!

Zum Gemeindegebiet gehört die Hinterhornalm, die sich auf 1.524 m Meereshöhe befindet und ein beliebtes Wanderziel ist. Die im Sommer bewirtschaftete Alm kann vom Ortsteil St. Martin aus über einen Steig in 1,5 Stunden erreicht werden. Und von dort kann dann weitergewandert werden: Ein Spaziergang von wenigen Minuten führt Sie zum Almkreuz, das im russisch-orthodoxen Stil gehalten ist, eine Wanderung von rund 20 Minuten hingegen zur Walderalm (1.511 m ü.d.M.), oder Sie setzen sich den Gipfel des 2.243 m hohen Hundskopfes zum Ziel. Auf die Alm führt auch eine Mautstraße, auf der jedes Jahr die “Hinterhornchallenge” für Mountainbiker ausgetragen wird (St. Martin - Hinterhornalm).

Wie wäre es mit etwas ganz Besonderem für Ihren Urlaub? Vor Ort werden nämlich auch Paragleit- und Drachenflugkurse abgehalten. Dass sich das Gebiet dazu eignet, hat bereits die Drachenflug-EM bewiesen, die im Jahr 2000 in Gnadenwald abgehalten wurde. Im Winter hingegen finden Sie in der Gemeinde über 10 km Loipen. Die Rodelbahnen Runstboden (1,3 km) und Hinterhornalm (3 km) sowie ein Übungshang mit Lift, Skischule und Skikindergarten runden das Angebot für einen Urlaub im Schnee ab. Und zum Schluss sollten Sie sich einen Besuch der Pfarrkirche zum Hl. Michael nicht entgehen lassen! Sie wurde 1337 erbaut und im 18. Jahrhundert von Franz de Paula Penz barockisiert. Vor der Kirche steht eine alte Linde, die 1908 anlässlich des 60. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. gepflanzt wurde.

Unser Tipp: Eine Besonderheit ist das sogenannte “Fassdauben” - es handelt sich dabei um ein Rennen der Jungbauernschaft zum Winterausklang, bei dem anstelle von Skiern Bretter aus alten Fässern verwendet werden. Einmalig!

Änderung/Korrektur vorschlagen

Unsere Redaktion ist bemüht, aktuelle und korrekte Informationen zu veröffentlichen. Trotzdem können Fehler passieren oder Informationen unvollständig sein. Falls Sie Vorschläge zur Verbesserung dieses Artikels haben, bedanken wir uns dafür, dass Sie uns diese übermitteln!

Schließen
Tipps und weitere Infos