Silz Winter
Silz Winter

Silz

Zum Gemeindegebiet von Silz gehört Kühtai, der höchstgelegene Wintersportort Österreichs.

Meereshöhe: 654 m ü.d.M.

Die Gemeinde Silz liegt im Inntal zwischen Telfs und Imst, etwa 5 km vom Ötztal entfernt. Im 19. Jahrhundert wanderten mehrere Personen aus dem Dorf nach Peru aus und gründeten dort den Ort Pozuzo am Rio Huancabamba, mit dem heute noch reger Kontakt und eine Gemeindepartnerschaft besteht. Das Gemeindewappen in weiß-rot, den Landesfarben von Tirol, zeigt mehrere rote Quadrate, die die Zinnen der Burg St. Petersberg darstellen sollen.

Aktivsportler können sich auf ihren Urlaub in Silz freuen! Der Sommer beginnt abenteuerlich, denn hier sind besonders Raftingtouren und Floßfahrten auf dem Inn, sowie Canyoning und Klettern beliebt. All das bietet das lokale Veranstaltungs- und Outdoor-Center an, das immer wieder auch Austragungsort verschiedener Konzerte und Events ist. Zudem gibt es im Dorf ein Freischwimmbad, einen Minigolfplatz, Tennisplätze und den Fitness-Parcours “Forstmeile” inmitten des Silzer Pirchets. Im Winter hingegen ist Kühtai, das zur Gemeinde Silz gehört, ein Eldorado für Skifahrer und Snowboarder. Das kleine Bergdorf liegt bereits auf über 2.000 m Meereshöhe, und die Bergbahnen Kühtai bringen Sie bis auf 2.520 m ü.d.M. hinauf. Zudem bietet die Kunsteisarena im Dorf die Möglichkeit zum Eisstockschießen.

Eine Besonderheit der Gemeinde ist die sogenannte Silzer Innau, die westlich von Silz liegt. Es handelt sich dabei um ein geschütztes Gebiet, in dem seltene Vogelarten wie der Flussuferläufer, die Nachtigall oder der Gartenbaumläufer brüten. Auch zwei Gebäude im Dorf sind einen Besuch wert: die Pfarrkirche und die Burg St. Petersberg, das Wahrzeichen von Silz. Erstere ist den Hl. Peter und Paul geweiht und wurde von 1846-1848 im neuromanischen Stil erbaut. Die Burg St. Petersberg hingegen thront westlich vom Dorf auf einem Hügel und wurde von den Welfen als Stützpunkt erbaut, um ihre Besitztümer in Tirol zu verwalten. Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb Ende des 19. Jhd. Kaiser Franz Josef I. die Burg. Eine Zeit lang diente sie auch als Erholungsheim und Lazarett, bis sie 1965 vom Orden der Regularkanoniker vom Hl. Kreuz zu einem Ordenshaus umgebaut wurde.

Unser Tipp: In Silz steht das leistungsstärkste Kraftwerk der Ostalpen, die Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz! Durch das Kraftwerk Silz-Kühtai, einem Teil davon, werden interessante Führungen angeboten…

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