Pfaffenhofen

Pfaffenhofen erstreckt sich vom Dorfkern bis zum 2.797 m hohen Hocheder, der höchsten Erhebung der Gemeinde.

Meereshöhe: 642 m ü.d.M.

Die Gemeinde Pfaffenhofen liegt bei Telfs südlich des Inn. 1197 wurde Pfaffenhofen erstmals urkundlich erwähnt, allerdings bezeugen Funde wie ein Reihengräberfeld aus dem 7.-8. Jahrhundert n. Chr. die deutlich frühere Besiedlung des Gebietes. Das Gemeindewappen zeigt eine rote zinnenbekrönte Mauer als Symbol für die frühere Burg Hörtenberg, von der nur noch der Burgfried übrig ist. Der schwarze Dreizack entstammt dem Wappen einer der ersten Richterfamilien, die hier Recht sprachen.

Im Sommer ist Pfaffenhofen ein Ziel für Radsportler und Wanderer! Am Talboden fühlen sich auf den Radwegen auch Inlineskater wohl, z.B. auf dem Innradweg mit seinen schönen Auen. Mountainbiker führen die Wege bis hinauf auf die Pfaffenhofer Alm, nach Seefeld oder am schönen Mieminger Plateau entlang. Die MTB-Trail zur Pfaffenhofer Alm z.B. startet im Dorfzentrum und führt Sie in südliche Richtung. Die Alm selbst, auf 1.694 m Meereshöhe gelegen, kommt nach etwa 10 km und einem zurückgelegten Höhenunterschied von gut 1.000 m in Sicht. Aber die hausgemachten Schmankerln der bewirtschafteten Hütte und der schöne Panoramablick hinunter in das Inntal belohnen für jegliche Mühen! Und die Gipfel der umliegenden Berge, wie der Hocheder (2.797 m ü.d.M.) oder die Hohe Munde (2.662 m ü.d.M.), eignen sich bestens als Ziel einer Wanderung. Im Winter dann sind bekannte Skigebiete wie das Rangger Köpfl, ein kleines Familienskigebiet, oder die Olympiaregion Seefeld nicht weit entfernt.

Sehenswerte Gebäude gibt es einige in Pfaffenhofen, wobei die Besichtigung meist mit einem gemütlichen Spaziergang verbunden werden kann. Dazu zählt die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt aus dem Jahre 1310, die in späteren Jahrhunderten barockisiert und dann wieder in gotischem Stil umgebaut wurde. Im 5. Jahrhundert ließ sich in Pfaffenhofen auch ein Wanderbischof nieder - die Überreste des damals errichteten ersten Bischofssitzes können heute noch unter dem Presbyterium der Pfarrkirche bewundert werden. Oberhalb des Dorfes hingegen steht die Burgruine Hörtenberg, in der im Mittelalter das gleichnamige Gerich untergebracht war. Die zinnenbekrönte Mauer im Gemeindewappen erinnert, wie bereits oben erwähnt, an diese Zeiten. Heute ist nur noch ein Burgfried übrig, der zum Schutz mit einem Dach versehen wurde. Allerdings gibt es Pläne, Hörtenberg zu einem Austragungsort für Kulturveranstaltungen zu machen…

Unser Tipp: Warum nicht auf dem Weg zu einem der sehenswerten Gebäude in einem Gasthaus einkehren, um sich eine typische Tiroler Köstlichkeit zu gönnen. Nehmen Sie sich Zeit zum Genießen!

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