Mutters

Mutters liegt zusammen mit Natters am Eingang des schönen Stubaitales.

Meereshöhe: 830 m ü.d.M.

Die Gemeinde Mutters mit ihren zahlreichen Weilern und Höfen liegt 6 km von Innsbruck entfernt am Fuße der Nockspitze. Die Gegend war wahrscheinlich schon vor 3.000 Jahren besiedelt, erstmals urkundlich erwähnt wurde “Muttres” dann gegen 1100. Der Name stammt vom rätoromanischen Wort “Mutt” (Hügel) ab und beschreibt somit die Lage von Mutters auf einem Teil der Mittelgebirgsterrasse. Während der Schlachten am Bergisel im Mai und August 1809 hatte Andreas Hofer beim “Schupfenwirt” in Mutters sein Hauptquartier - bei den Tiroler Freiheitskämpfen wurde das Dorf stark in Mitleidenschaft gezogen. Das Gemeindewappen zeigt eine grüne Spitze, die die Nockspitze, darstellen soll. Darin befinden sich drei goldene Kugeln und ein Buch, die Zeichen des Hl. Nikolaus, Pfarrpatron von Mutters.

Schon in den 1950-Jahren wurde die Muttereralmbahn errichtet, die Wintersportler auf die Muttereralm brachte. 2006 wurde die Bahn in das kleine Skigebiet mit den 16 km Pisten neu erbaut. Auch im Sommer ist die Alm auf 1.608 m Meereshöhe ein beliebtes Ausflugsziel mit Erlebnisrestaurant und großer Kinderspielfläche sowie einem Panoramaspeicherteich! Wenn Sie eine Wanderung von hier aus unternehmen möchten, dann empfehlen wir den “Innsbrucker Almenweg”, der Sie von der Muttereralm zur Raitiser Alm (1.553 m ü.d.M.) und zur Kreither Alm (1.608 m ü.d.M.) bis ins Stubaital bringt. Wenn Sie hingegen die Variante nach Westen versuchen, dann führt Sie der Weg von der Muttereralm zur Götzner Alm (1.542 m ü.d.M.), zur Birgitzer Alm (1.808 m ü.d.M.) und schließlich zur Kemater Alm (1.673 m ü.d.M.).

Im Winter scheint Mutters von Skigebieten umgeben zu sein. Das Familienskigebiet am Pfriemesköpfl ist mit der “Götzner Bahn” von Götzens aus erreichbar und mit der Muttereralm verbunden. Die Skibusse bringen Sie zudem bequem zum Skigebiet Axamer Lizum, bekannt durch die Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 in Innsbruck, und ins Stubaital zum Skigebiet Schlick 2000 und dem berühmten Stubaier Gletscher. Aber auch als eines der schönsten Tourenskigebiete des Landes ist die Umgebung rund um das Dorf bekannt. Die zwei Rodelbahnen von der Muttereralm, 2,5 km und 4,7 km lang, vervollständigen das Angebot für einen abwechslungsreichen Urlaub im Schnee.

Unser Tipp: Im Gemeindegebiet gibt es zahlreiche Kapellen und Kirchen, die einen Besuch lohnen. Besonders interessant ist die Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus mit dem Fresko am Haupteingang, der Sonnenuhr an der Südseite des Turms und dem barocken Hochaltar.

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