Unterperfuss

Unterperfuss, eine der kleinsten Gemeinden Tirols, bietet mehrere Einrichtungen für den Reitsport.

Meereshöhe: 596 m ü.d.M.

Die Gemeinde Unterperfuss liegt im Inntal, ca. 15 km westlich von Innsbruck. Mit 2,2 km² und ca. 200 Einwohnern gilt das Dorf sowohl flächenmäßig als auch einwohnermäßig als eine der kleinsten Gemeinden Tirols. Die Umgebung besteht vor allem aus Wiesen und Äckern. Das Gemeindewappen zeigt eine blaue Woge, ein Symbol für den Inn, sowie ein rotes Wasserrad. Dabei handelt es sich um ein Beizeichen der Hl. Katharina, der lokalen Pfarrpatronin.

Unterperfuss ist ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren. Die Aufstiegsanlagen in das Wandergebiet Rangger Köpfl befinden sich im 2 km entfernten Oberperfuss. Dieses Wandergebiet ist bekannt für seinen Aussichtspunkt Stiglreith mit Panoramarestaurant und Kinderspielplatz, sowie mehreren interessanten Wegen, die von dort aus starten. Zudem führt der Jakobsweg durch das Gemeindegebiet: Auf diesem Teilstück des Pilgerweges kann man dabei z.B. eine Sonnenuhr, eine Kapelle und eine Zisterne aus dem Mittelalter bewundern. Auch der bekannte - und wegen seiner geringen Steigungen bei Familien beliebte - Inntalradweg schlängelt sich an Unterperfuss vorbei. Im Dorf selbst befinden sich mehrere Reitsporteinrichtungen, die oft Austragungsort von Großveranstaltungen im Reitsport sind, so z.B. der “Reiterhof zum Penz”.

Im Winter verwandelt sich das benachbarte Rangger Köpfl in ein beliebtes Skigebiet mit einer 10 km langen Rodelbahn. Weitere Skigebiete in der Nähe sind das Axamer Lizum, Seefeld und das Sellraintal mit Kühtai, dem höchsten Wintersportort Österreichs! Mit der Saisonskarte “Tirol Snow Card”, die an den meisten teilnehmenden Bergbahnen erhältlich ist, können Sie mit einem Skipass 91 Skigebiete in Tirol befahren, darunter auch die oben erwähnten. Somit stehen Ihnen mit der “Tirol Snow Card” insgesamt 1.100 Liftanlagen und 4.000 km Pisten zur Auswahl.

Unser Tipp: Die Pfarrkirche, die 1648 der Hl. Katharina geweiht wurde, ist einen Besuch wert! Diese Kirche wurde später in barockem Stil neu erbaut. Besonders interessant sind die Rundbogenschallfenster, die Zwiebelhaube mit Laternenabschluss, die Rokokostuckaturen, die den gesamten Innenraum verschönern, und die Gewölbemalereien von Anton Kirchebener aus dem Jahre 1761.

Änderung/Korrektur vorschlagen

Unsere Redaktion ist bemüht, aktuelle und korrekte Informationen zu veröffentlichen. Trotzdem können Fehler passieren oder Informationen unvollständig sein. Falls Sie Vorschläge zur Verbesserung dieses Artikels haben, bedanken wir uns dafür, dass Sie uns diese übermitteln!

Schließen
Tipps und weitere Infos