Ramsau im Zillertal

Das Gebiet von Ramsau im hinteren Zillertal reicht vom Fluss Ziller bis zum 2.350 m hohen Hochfeld.

Meereshöhe: 604 m ü.d.M.

Die Gemeinde Ramsau im Zillertal besteht aus Ramsau im Talboden und den Ortsteilen Oberbichl, Unterbichl und Ramsberg auf einer Terrassenstufe. 1188 wurde “Ramsowe” erstmals urkundlich erwähnt, was soviel wie “Raben-Au” bedeutet. Auf diesen Namen weist auch der Rabe im Gemeindewappen hin. Früher war Ramsberg eine eigene Gemeinde, doch als sich das öffentliche Leben mehr und mehr nach Ramsau verlagerte, wurde auch der Gemeindename von Ramsberg in Ramsau abgeändert.

Die über 110 Jahre alte Zillertalbahn ist eines der Highlights von Ramsau, denn mit “Ramsau-Hippach” und “Ramsau im Zillertal Bühel” bietet der Ferienort gleich zwei Haltestellen der nostalgischen Bummelbahn. Auch Sie können bei einer Fahrt dabei sein! Im Sommer zieht es die Besucher in die herrliche Bergwelt der Zillertaler Alpen, denn die Umgebung von Ramsau bietet eine Vielzahl an Wander- und Mountainbikerouten. Der Gerlospass ist nicht nur ein guter Ausgangspunkt für eine Wanderung, die Gerloser Alpenstraße bietet auch wunderschöne Ausblicke. Mit dem Ramsberglift hingegen gelangen Sie vom Dorf aus auf die Sonnalm und somit zur Rundwanderung zur Koahornhütte und weiter zum Berggasthof Gerlosstein. Planen Sie etwa 3 Stunden und einige Tiroler Köstlichkeiten mit ein!

Ein weiteres beliebtes Ziel ist die alte Mühle des Wurzenmax in Ramsau mit mehr als 2.000 Stücken seltener Mineralien, Halb- und Edelsteinen sowie Bergkristallen. Dazu kommen zahlreiche lustige Figuren aus Wurzeln und im Winter die Bunten Eisberge im Garten. Für Skifahrer und Snowboarder ist der Ramsberglift im Dorf eine Verbindung zum Skigebiet Gerlosstein, einem kleinen aber feinen Skigebiet. Zudem wartet das Skigebiet Mayrhofen Pistenspaß auf 136 km sowie 57 Aufstiegsanlagen auf Sie. Bekannt ist es für seinen Snowpark, den Vans Penken Park, und für die “White Lounge”, ein Igludorf auf dem Panoramaplateau des Ahorn. Langeweile klingt anders!

Unser Tipp: Statten Sie der Pfarrkirche “Mariä Sieben Schmerzen” einen Besuch ab. Sie wurde 1841 im klassizistischen Stil erbaut und den Hochaltar ziert ein Bild der Schmerzhaften Gottesmutter.

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