Tirol Werbung Schwoich Rodeln
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Schwoich

Das gemütliche Urlaubsdorf Schwoich gilt als Geburtsstätte der österreichischen Zementindustrie.

Meereshöhe: 584 m ü.d.M.

Die Gemeinde Schwoich, auf einem Hochplateau gelegen, erstreckt sich vom Innufer bis zur Walleralm am Fuße des Wilden Kaisers, und von der Locherer Kapelle bis zum Häringer Wasserfall. Somit besteht der größte Teil des Gemeindegebietes aus Almen, Wiesen und Wäldern. Der Name “Schwoich” weist auf einen moosigen Untergrund hin, weshalb hier auch Unmengen an Heidelbeeren (Moosbeeren) vorkommen. Diese Fülle an Moosbeeren machte Schwoich in weitem Umkreis bekannt.

Das Wappen der Gemeinde zeigt einen weißen Brennofen auf blauem Grund, denn hier wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts Zement gebrannt. Somit gilt Schwoich als Geburtsstätte der österreichischen Zementindustrie. Sehenswert ist in diesem Zusammenhang das Zementmuseum, ein Freiluftmuseum am Ortseingang mit restaurierten Kalköfen. Interessant für Kulturfreunde sind auch die Pfarrkirche St. Ägidius, die von Clemens Holzmeister restauriert wurde, sowie die Locherer Kapelle. Diese Kapelle wurde als Erinnerung an die Blockade Kufsteins während des Spanischen Erbfolgekrieges (1701-1714) erbaut.

Im Sommer stehen Radfahren auf dem gut ausgebauten Wegenetz und Schwimmen im Bananensee ganz oben auf der Liste der beliebten Sportarten. 1998 wurde dieser erste Biotop-Badesee Tirols eröffnet, der wegen seiner Form “Bananensee” genannt wird. Zudem kann man praktisch vom Dorf aus starten, um die wunderschöne Bergwelt auf Wanderungen zu erkunden, und der Reitstall Schellhorn bietet Ausritte in die umliegende Natur an. Und da wir von Sport reden: Schwoich hat einen der besten Eisstockvereine Mitteleuropas und ist Heimatort vieler Olympioniken im Langlauf, Biathlon und Rodeln. Im Winter wird das Angebot der SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental, die mit 280 km Pisten auf Skifahrer und Snowboarder wartet, durch die schönen Loipen der Umgebung ergänzt.

Unser Tipp: Im Gasthof Hirtlhof, sonst bekannt für seine frischen Forellen, gibt es eine liebevoll zusammengetragene Mineraliensammlung des Alpenraumes zu sehen. Außerdem eignet sich der Gasthof als Ausgangspunkt für eine Wanderung zum Häringer Wasserfall…

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