Grins Winter
Grins Winter

Grins

Der Urlaubsort Grins liegt nahe der Stadt Landeck im schönen Stanzer Tal.

Meereshöhe: 1.006 m ü.d.M.

Am Fuße der 3.036 m hohen Parseierspitze, die den Hauptgipfel der Lechtaler Alpen und zugleich den höchsten Gipfel der nördlichen Kalkalpen bildet, liegt Grins. Unterhalb des Dorfes fließt die Sanna vorbei, ein Zusammenfluß der Trisanna und Rosanna. 1288 wurde das Dorf erstmals als “Grindes” erwähnt, aber besiedelt war es bereits in der Jungsteinzeit, wie Funde belegen. Nachdem es mit seiner verschachtelten rätoromanischen Bauweise 1945 fast vollständig abbrannte, wurde Grins in den folgenden Jahren originalgetreu wieder aufgebaut. Übrigens: Die Einwohner werden Grinner, nicht Grinser genannt!

Grins ist ein aktives Dorf, schon durch seine Lage inmitten der herrlichen Bergwelt der Lechtaler Alpen, die im Sommer unzählige Wandermöglichkeiten und mehrere bewirtschaftete Hütten bieten. Auch das Freibad am Ortsrand mit der gemütlichen Liegewiese ist in den warmen Monaten beliebt, daneben gibt es in Grins einen Tennisplatz und einen Fußballplatz. Mountainbiker kommen hier auf den zahlreichen Trails auf ihre Kosten, zum Beispiel bei einer Tour zur Gogles Alm. Die Strecke ist 9 km lang und am Ende wartet die bewirtschaftete Almhütte mit einer Stärkung auf die Radler. Als Gast der Ferienregion TirolWest erhalten Sie kostenlos die “TirolWestCard” - mit vielen Ermäßigungen und Inklusiv-Leistungen.

Grins hat auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter die lokale Pfarrkirche, die dem Hl. Nikolaus geweiht ist. Im Innenraum dieser Rokoko-Kirche aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts ist ein Deckenfresko des bekannten Malers Matthäus Günther (1705-1788) zu sehen. Oberhalb von Grins liegt die Heilquelle Wildbad, die bereits Margarete von Tirol, genannt Maultasch, zu schätzen wusste. In 45 Gehminuten kann diese Magnesium-Calcium-Sulfat-Quelle vom Dorf aus leicht erreicht werden. Das Wasser soll bei Leber- und Gallenerkrankungen, Darmträgheit, Gicht und verschiedenen Hautkrankheiten helfen. Das “Schellenloch” bei der Heilquelle erklärt dem Besucher auch die Entstehung des Grinner Heil- und Thermalwassers, das auch im Heilwasserbrunnen vor dem Gemeindehaus und in der frei zugänglichen Kneippanlage am Grünbach zu finden ist.

Unser Tipp: Ein Blickfang und beliebtes Fotomotiv ist die Römerbrücke, eine gotische Bogenbrücke aus dem 16. Jahrhundert, die über die Schlucht des Mühlbachs führt. Diese Brücke ist das Wahrzeichen von Grins und im Gemeindewappen abgebildet.

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