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Grins

Das Wahrzeichen von Grins ist die Römerbrücke, eine gotische Bogenbrücke, die über die Schlucht des Mühlbachs führt.

Meereshöhe: 1.006 m ü.d.M.

Am Fuße der 3.036 m hohen Parseierspitze, Hauptgipfel der Lechtaler Alpen, liegt der Urlaubsort Grins. Unterhalb des Dorfes fließt die Sanna vorbei. Besiedelt war es bereits in der Jungsteinzeit, wie Funde belegen. Nachdem es mit seiner verschachtelten rätoromanischen Bauweise 1945 fast vollständig abbrannte, wurde Grins in den folgenden Jahren originalgetreu wieder aufgebaut.

Grins ist ein aktives Dorf mitten in den Lechtaler Alpen und bietet eine Vielzahl an Wanderwegen und bewirtschafteten Hütten. Am Ortsrand, eingebettet in die sonnigen Hangterrassen, befindet sich das Schwimmbad, daneben gibt es im Dorf einen Tennis- und Fußballplatz. Mountainbiker kommen hier auf den MTB-Trails auf ihre Kosten, z.B. bei der Tour zur Gogles Alm: Die Strecke ist 9 km lang, und am Ende wartet die bewirtschaftete Almhütte mit einer Stärkung auf dich.

Grins hat auch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter die Pfarrkirche St. Nikolaus. Im Innenraum dieser Rokoko-Kirche aus dem 18. Jahrhundert ist ein Deckenfresko des bekannten Malers Matthäus Günther (1705-1788) zu sehen. Oberhalb von Grins liegt hingegen die Heilquelle Wildbad, die bereits Margarete von Tirol, genannt Maultasch, zu schätzen wusste. Die Magnesium-Calcium-Sulfat-Quelle soll bei Leber- und Gallenerkrankungen, Darmträgheit, Gicht und verschiedenen Hautkrankheiten helfen und ist in einer Wanderung von 45 Minuten erreichbar.

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