Amlach

Die Gemeinde Amlach liegt am Fuße der Lienzer Dolomiten am Ufer der Drau.

Meereshöhe: 689 m ü.d.M.

“Amblach”, wie es früher genannt wurde, wurde 1169 n. Chr. erstmals urkundlich erwähnt und im 13. Jahrhundert dann zum Sitz des Gerichtes für die Umgebung. Der Name selbst stammt wahrscheinlich vom slowenischen Begriff “Jamljani”, also “Grubenbewohner”, ab. 1939 wurde die Gemeinde mit dem benachbarten Tristach zusammengelegt, erlangte aber 1955 wieder ihre Selbstständigkeit. Amlach und der Weiler Ulrichsbichl bilden das Gemeindegebiet, dessen höchste Erhebung der 2.718 m hohe Spitzkofel ist. Der Lindenbaum im Gemeindewappen ist das Wahrzeichen von Amlach.

Das kleine Dorf liegt idyllisch am südlichen Rand des Lienzer Beckens und ist besonders bei Erholungssuchenden beliebt. Die Umgebung lädt zu gemütlichen Spaziergängen und Wanderungen ein, zudem führen zahlreiche MTB-Trails in die schöne Bergwelt der Lienzer Dolomiten. Nur 2 km von Amlach entfernt liegt der bekannte Tristacher See auf einer Meereshöhe von 821 m. Dieser Badesee erreicht im Sommer eine Temperatur von bis zu 24° C, und das dortige Strandbad ist eines der beliebtesten Ausflugsziele an heißen Sommertagen. Ebenfalls nicht weit vom Dorf entfernt befindet sich ein wahres Naturjuwel: die Galitzenklamm mit ihrem Wasserlehrpfad. Von der imposanten Felsbrücke aus kann man den Galitzenbach mit seinen beeindruckenden Wasserfällen sehen, während der Lehrpfad dann Wissenswertes über die Geschichte der Klamm sowie Flora und Fauna der Region bietet.

In Amlach selbst sind besonders die sakralen Bauten sehenswert. Darunter befindet sich die Kirche zur Hl. Ottilia im Ortszentrum. Seit langer Zeit schon kommen die Menschen ins Dorf, um die Hl. Ottilia, die Hl. Luzia und die Hl. Apollonia bei Augen-, Hals- und Ohrenleiden um Hilfe zu bitten. Ein früherer Bau an diesem Platz, der schon im 13. Jahrhundert errichtet wurde, war der Hl. Gertraud geweiht. Auch die Kapelle St. Ulrich am Ulrichsbichl ist einen Besuch wert! Ursprünglich aus Holz erbaut, wurde sie im 18. Jahrhundert durch einen Steinbau ersetzt. Im Inneren befindet sich der Altar mit einem Gnadenbild, das Jesus mit der Dornenkrone, die Gottesmutter und Johannes den Täufer zeigt.

Unser Tipp: Seit 2004 gibt es in der Galitzenklamm eine Steinkugelmühle, in der allein durch die Urgewalt des Wassers Steine zu verschiedenen Kugeln geformt werden!

Empfohlene Unterkunft: Amlach

  1. Ferienhotel Laserz
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