OW Ainet Winter
OW Ainet Winter

Ainet

Die Hälfte der Gemeindefläche von Ainet besteht aus Almen.

Meereshöhe: 747 m ü.d.M.

Das Feriendorf Ainet im vorderen Iseltal wurde 1277 n. Chr. erstmals als “Ayned” urkundlich erwähnt, was soviel wie “Einöde” bedeutet. 1939 wurden die Gemeinden Ainet, Alkus, Gwabl und Schlaiten zur Gemeinde Ainet zusammengelegt, wobei Schlaiten 1949 wieder eigenständig wurde. Die einzelnen Höfe reichen bis auf 1.300 m Höhe hinauf. Das Wappen von Ainet zeigt das Ulrichskreuz als Symbol des Hl. Ulrich, des lokalen Pfarrpatrons. Die drei farbigen Felder hingegen (blau, gelb, rot) erinnern an die früher eigenständigen Gemeinden Ainet, Alkus und Gwabl.

Hier in Ainet ist die Luft noch klar und die Natur noch intakt! Besonders Ruhe- und Erholungssuchende zieht es in das Dörfchen, das von der wunderschönen Bergwelt Osttirols umgeben ist. Nicht umsonst besteht die Hälfte der Gemeindefläche aus Almen und ein weiteres Drittel aus Wald. Beliebte Ausflugsziele beim Dorf sind der Natursteinlehrpfad und die Weiherburg, die 1930 von den Grafen von Wolkenstein-Rodenegg als Jagdburg erbaut wurde und kurz darauf niederbrannte. 1932 wurde sie als Gutshof wiederaufgebaut. Ebenfalls ein großer Anziehungspunkt ist der nahe Nationalpark Hohe Tauern, der größte Nationalpark Österreichs, der sich bis nach Kärnten und Salzburg erstreckt.

Wer hingegen im Urlaub den Adrenalinkick sucht, der findet in der Gemeinde Ainet das Outdoor Camp Osttirol Adventures, ein Treffpunkt für Outdoor-Fans aus aller Welt. Das Camp liegt direkt am Ufer der Isel, des größten Gletscherflusses in Osttirol, der sich hervorragend für Kajak- und Raftingtouren eignet. Wer die Höhe bevorzugt, der kann den zertifizierten und TÜV-geprüften Hochseilgarten ausprobieren, der Sie in 8 bis 14 m Höhe durch die Wipfel der Bäume führt. Abends wird der Tag dann passend am Lagerfeuer oder auf der Terrasse des Grillhauses abgeschlossen. Dort können Sie bei einem Grillteller und einem kühlen Bier den Tag Revue passieren lassen…

Unser Tipp: In Ainet wurde 1825 der Bildhauer Jakob Gliber (1825-1917) geboren, dessen Werke heute noch in der Aineter Pfarrkirche (Kreuzwegreliefs), in der Stiftskirche des Stiftes Admont (Kreuzaltar) und in der Wiener Votivkirche zu bewundern sind.

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