Steinberg am Rofan

Der Gemeindename verrät es schon: Steinberg ist eine kleine, abgelegene Streusiedlung am Rofangebirge.

Meereshöhe: 1.010 m ü.d.M.

Das Dörfchen Steinberg am Rofan ist von Achenkirch am Nordufer des Achensees aus über eine 10 km lange Straße erreichbar. Das Gebiet war bereits im 8. Jahrhundert besiedelt. Lange Zeit lebten die Steinberger von der Viehzucht und der Holzgewinnung, wobei sie das Holz den Bach hinunter bis zur Brandenberger Ache leiteten.

Die schon 1188 erwähnte Pfarrkirche von Steinberg am Rofan ist definitiv einen Besuch wert. Über der Darstellung der schmerzhaften Muttergottes am linken Seitenaltar ist die personifizierte Dreifaltigkeit zu sehen, die im 17. Jahrhundert aus Zirbenholz geschnitzt wurde. Eine wahre Rarität! Die Pfarrkirche wurde im 18. Jahrhundert barockisiert. Außerdem gibt es am Schneidjoch, südlich der Blauberge auf 1.400 m Meereshöhe gelegen, einige rätische Inschriften, Zeugnis vergangener Handelsrouten. Die Schriften wurden auf 400 v. Chr. datiert und sind am besten von der Gufferthütte im Rofangebirge aus erreichbar.

Das Wappen der Gemeinde zeigt drei blaue und schwarze Bergspitzen, die Steinbergs Lage als Hochtal am Rofan hervorheben sollen. Übrigens ist “Rofan” nur ein anderer Name für die Brandenberger Alpen, die vom Achensee, dem Inntal und den Bayrischen Voralpen begrenzt werden. Und ob Wandern, Nordic-Walken, Rodeln oder Langlaufen Hier in Steinberg geht es entspannt zu…

Unser Tipp: Das Dorf selbst bezeichnet sich als “das schönste Ende der Welt” und somit ist es ideal für einen Urlaub, in dem Entspannung und Erholung im Vordergrund stehen!

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