St Veit Defereggen WINTER
St Veit Defereggen WINTER

St. Veit in Defereggen

St. Veit, die höchst gelegene Gemeinde Osttirols, gehört zum Teil zum Nationalpark Hohe Tauern.

Meereshöhe: 1.495 m ü.d.M.

Bruggen, Görtschach, Gassen, Moos, Gritzen und Gsaritzen bilden das Gemeindegebiet von St. Veit in Defereggen. Schon ab 200 n. Chr. nutzten Bauern aus dem Virgental die Gegend im mittleren Defereggental als Sommerweide. 1313 wurde St. Veit dann erstmals urkundlich erwähnt. Trotz der hohen Lage konnten hier in der Gemeinde Getreide und Kartoffeln angebaut werden, da das kleine Dorf auf der Sonnenseite des Tales liegt. Heute ist St. Veit in Defereggen als Erholungsdorf über die Grenzen hinaus bekannt.

Zu dem 61 km² großen Gemeindegebiet gehören auch einige Nebentäler und etwa ein Viertel davon ist Teil des Nationalparkes Hohe Tauern. Durch den Ortsteil Gassen etwa führt der empfehlenswerte Natur- und Kulturlehrweg “Leben am Steilhang”, der vom Nationalpark eingerichtet wurde. Ausgangspunkt hierfür ist das Dorf St. Veit. Entlang der Strecke werden Ihnen die Härten des Bergbauernlebens aufgezeigt, Interessantes über Getreideanbau und Kornmahlen geboten, wie in der Holzer Mühle in Bruggen, und über den Kreuzweg führt die Rundwanderung dann wieder zurück nach St. Veit. Gehzeit: ca. 3 Stunden. Im Winter hingegen wartet im nahen St. Jakob in Defereggen das Skigebiet Brunnalm mit 23,5 km Pisten auf Besucher.

Auch Kulturinteressierte kommen in diesem bezaubernden Bergdorf auf ihre Kosten. Die weithin sichtbare gotische Pfarrkirche St. Veit liegt auf einer Höhe von 1.500 m und gehört zu den höchstgelegenen Pfarrkirchen Tirols. 1313 wurde sie erstmals erwähnt. Von der alten Kirche sind noch das Presbyterium und der Turm erhalten, andere Teile wurden im Laufe der Zeit aus- und umgebaut. Die mittelalterlichen Fresken aus dem 15. Jahrhundert sind eine wahre Kostbarkeit! Übrigens: Das Martyrium des Kirchenpatrons St. Veit wird auch im Gemeindewappen dargestellt, in dem der Heilige in einem Kochkessel sitzend dargestellt ist. Auch mehrere Kapellen in der Umgebung des Dorfes sind sehenswert, darunter die Kapelle zum Hl. Florian in Bruggen, die Kapelle Mariä Heimsuchung in Zotten - eine Miniaturausgabe einer typischen Tiroler Barockkirche - und die Kapelle zur Schmerzhaften Muttergottes in Moos.

Unser Tipp: Das Defereggental hat seinen eigenen Senf, den “Deferegger Senf”! Verkosten Sie die einzelnen Geschmacksrichtungen wie Rustikal Senf, Honig-Dill Senf oder Heidelbeer Senf.

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