Strengen Winter
Strengen Winter

Strengen

Strengen liegt am Eingang des Stanzer Tals an der alten Römerstraße zum Arlberg.

Meereshöhe: 1.029 m ü.d.M.

Die Gemeinde Strengen besteht aus verschiedenen Weilern, die verstreut an den Hängen liegen - bajuwarische Holzhäuser und romanisch geprägte Mauerhäuser prägen das Dorfbild. Schon etwa 1000 n. Chr. wurde das Dorf als “Rallsberg” gegründet. 1774 wurde dann “Gstreng”, wie es damals genannt wurde, im Atlas Tyrolensis von Peter Anich beschrieben.

Auch Strengen kann, wie alle Dörfer des Stanzer Tales, mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten, darunter die gedeckte Holzbrücke über den Fluss Rosanna mit ihren 18 m Spannweite. Einen Besuch wert ist auch die Maria-Hilf Gnadenkapelle, in der 1871 zwei wundersame Heilungen stattgefunden haben sollen, sowie die vier weiteren Kapellen der Gemeinde: Die Anna-Kapelle wurde von den Einwohnern des Weilers Hof erbaut, und die Magnuskapelle von 1760 ersetzte ein früher hier befindliches Bildstöckl. Die Kapelle zur Hl. Familie mit dem Bild derselben hingegen wurde ursprünglich aus Holz errichtet, während sich der Ursprung der Stopferkreuz-Kapelle nicht mehr nachweisen lässt. Viel zu tun für Kulturfreunde!

Direkt beim Dorf erwartet Sie ein ausgedehntes Wander- und Radwegenetz, das z.B. zur Dawin Alpe führt, wo Sie sich mit einem Glas frischer Milch stärken können. Auf einer Wanderung dorthin sind 450 Höhenmeter und 8 km zu überwinden, der Weg beginnt beim Ortsteil Obweg auf 1.400 m ü.d.M. Für Abwechslung sorgt auch ein Ausflug in die bekannten Tourismusorte St. Anton am Arlberg, das nur 15 km entfernt liegt, sowie in das Städtchen Landeck, 10 km von Strengen entfernt. Im Winter sorgt das Dorf mit der 1 km langen Rodelbahn Strengen und zahlreichen Routen für Skitouren für aktive Betätigung.

Unser Tipp: Um die Dawin Alpe rankt sich auch eine Sage! Durch die zahlreichen Blütenpolster mit weißen Miseren auf der Alm gaben die Kühe sehr viel Milch. Die Senner wurden übermütig und verschwendeten die kostbare Flüssigkeit, während die Bauern weniger Butter und Käse bekamen. Plötzlich erschien ein Wichtel und bestrafte den Übermut der Senner, indem er die Miseren nur noch im Winter blühen ließ…

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