Tiroler Loden

Der Loden war ursprünglich der “grobe Wollstoff” der Bauern in den Alpenregionen.

Seit Kaiser Franz Josef den Loden adelte und ihn am Wiener Hof einführte, ist dieser Stoff ein sehr edler Stoff. Doch ursprünglich wurde der Loden von den Bergbauern in den Alpenregionen Süddeutschlands und Österreichs erfunden und benutzt.

Das Wort “Loden” kommt aus dem althochdeutschen “lodo” und bedeutet soviel wie “grobes Tuch”. Es handelt sich somit um ein Gewebe aus Wolle, das durch den Arbeitsvorgang des Walkens mit Wasser und Seife noch einmal verdichtet und aufgeraut wird und danach besonders strapazierfähig und regenabweisend ist. Ein guter Loden wird aus Streichgarn hergestellt, dem außer Wolle auch Kamelhaar, Kaschmir, Mohair oder Alpaka hinzugefügt wird. Durch melieren wird der Lodenstoff gefärbt. Die Farbe des Lodens ist normalerweise grün, braun und grau. Heutzutage gibt es jedoch den Loden auch in sehr modischen Farben.

So wurde der Loden von der Arbeitskleidung zum beliebten modischen Stoff, der heute für jede Art von Kleidung benutzt wird. Sei es sportlich, elegant oder traditionell!

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