Kartitsch 2011

Kartitsch

Das Bergsteigerdorf liegt im Gailtal, dem höchstgelegenen Osttiroler Tal.

Meereshöhe: 1.356 m ü.d.M.

Kartitsch kann auf eine lange Geschichte zurückblicken: Schon im 3. oder 4. Jhd. n.Chr. war es durch seine Lage nahe der Römerstraße besiedelt und wurde 965 als “Kartisa” erstmals erwähnt. Nach Pest und Heuschreckenplage wurde es im 1. Weltkrieg zum Frontgebiet - in der Umgebung findet man noch die teilweise erhaltenen Schützengräben und Unterstände der damaligen Kämpfe. Das einfach gehaltene Wappen des Dorfes zeigt eine goldene Mondsichel auf blauem Grund und erinnert damit an die Wiser von Kartitsch, dem ältesten wappenführenden Geschlecht der Gemeinde.

Seine Lage im Gailtal zwischen den Dolomiten und den Karnischen Alpen macht Kartitsch zu einem idealen Ausgangspunkt für Wanderungen in die schönen Berge mit ihren grünen Almwiesen und der klaren Luft. Auch in die Sextner Dolomiten - denn nur 12 km trennen den Urlaubsort von Südtirol und somit Italien. Zu den Wegen, die hoch in die Berge führen, zählen der Steig Große Kinigat (2.689 m) und der Klettersteig Spitzenstein (2.265 m). Und: Kartitsch ist Wallfahrtsort, die kleine Kirche Maria Hilf oberhalb des Dorfes ist mit ihrem daneben liegenden Alpengasthof ein beliebter Ausflugsort.

Das Gailtal gehört in den kalten Monaten zu den schneesichersten Tälern Osttirols. Das bedeutet jede Menge Winterspaß bis in die Frühlingsmonate hinein! Besonders natürlich im nahen Skigebiet Dorfberg-Kartitsch, das vom Ortsbereich mit zwei Liften auf die 4 km Skipisten führt. Angeschlossen sind ein 60 km langes Loipennetz und 20 km Winterwanderwege durch die unberührte Winterlandschaft. Bevorzugen Sie eine schwungvolle Rodelfahrt? Wählen Sie zwischen der Bärenlochbahn (1,2 km) und der 2 km langen Seelandbahn am Kartischer Sattel. Bei beiden laden natürlich eine Jausenstation zu einer heißen Tasse Punsch oder Kakao ein!

Unser Tipp: Die Obstanser Eishöhle ist ein Erlebnis der besonderen Art - am Obstanser Wasserfall vorbei führt Sie der Aufstieg in 45 Minuten bis zur Eishöhle, die Sie bis 100 m hinein erforschen können. Gute Ausrüstung und Beleuchtung nicht vergessen! Geheimnisvoll: Der größte Teil des 800 m langen Höhlensystems ist noch gar nicht erforscht…

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