Riesenrundgemälde

Riesenrundgemälde

Das Innsbrucker Riesenrundgemälde ist eine 360° Darstellung der dritten Schlacht am Bergisel vom 13. August 1809.

Das Innsbrucker Riesenrundgemälde gehört zu den wenigen weltweit noch erhaltenen Zeitzeugen der Panoramakunst und ist eines der meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten in Innsbruck. Auf mehr als 1000 Quadratmetern stellt das Riesenrundgemälde die dritte Schlacht am Bergisel, in der die Tiroler Franzosen und Bayern schlugen. Auftraggeber des Riesenrundgemäldes war Michael Zeno Diemer, der unter anderem von Franz von Defregger unterstützt wurde.

Das Riesenrundgemälde besteht aus einer erhöhten Plattform, auf der sich die Besucher bewegen können. Das “faux terrain”, eine künstliche Landschaft, trägt dazu bei, dass die Geschehnisse echt wirken. Aufgemalt sind die Bilder auf gekrümmter Leinwand, auf der die Bilder perspektivisch verzerrt dargestellt sind, damit die Bilder dreidimensional wirken.

Im Jahre 1906 wurde das Riesenrundgemälde nach London gebracht und in der “Royal Austrian Exhibition” ausgestellt. Im Ersten Weltkrieg wurde es nach Wien überstellt. Den Zweiten Weltkrieg überstand das Rundgemälde unversehrt.

Zur Zeit wird aus tourismusstrategischen Gründen in Erwägung gezogen, das Rundgemälde in das Museum am Bergisel zu übersiedeln, eine Bürgerinitiative jedoch wehrt sich gegen die Entfernung des Rundbaus aus dem Rennweg.


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