Meereshöhe: 964 m ü.d.M.
Scharnitz liegt an der Verbindung von Seefeld nach Garmisch-Partenkirchen in Bayern, nahe der Quelle der Isar. Im Mittelalter war Scharnitz eine wichtige Eingangspforte nach Tirol an der Handelsroute Venedig-Augsburg. Das Dorf ist heute gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, wie über die Mittenwaldbahn (Innsbruck-München).
Hier bei Scharnitz (im Bild) triftt das Karwendel-, Hinterau- und Gleirschtal mit dem Isartal zusammen. Als Tor zum Naturschutzgebiet Karwendel und seinen zahlreichen Ausflugsmöglichkeiten hat die Gemeinde besonders viel zu bieten - besonders beliebt sind Radtouren hinein in die Berge, um von dort aus weiterzuklettern oder zu wandern, etwa zum Ursprung der Isar oder in die wildromantische Schlucht der Gleirschklamm. Und gewandert wird jedes Jahr auch beim sogenannten “Karwendelmarsch”: Im Laufe dieses Events geht es innerhalb eines Tages so schnell wie möglich durch das Karwendelgebirge bis Pertisau am Achensee. Aber auch bei Kajakfahrern ist Scharnitz als Basisstation beliebt, um dann das große Abenteuer auf der Isar zu suchen…
Winter in Scharnitz bedeutet Winter in den Bergen. Einerseits stehen die 32 km Skipisten der Olympiaregion Seefeld mit ihren Aufstiegsanlagen zur Verfügung, zu der auch der Brandlift in Scharnitz zählt. Zudem gehören zum Skigebiet verschiedene Rodelbahnen, darunter eine in Scharnitz. Und andererseits wartet im Tal ein grenzenübergreifendes Loipennetz direkt am Eingang zum Alpenpark Karwendel.
Unser Tipp: Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde in Scharnitz die Talsperre “Porta Claudia” errichtet, deren Überreste heute noch zu sehen sind. Dieser Festungsbau nördlich des Dorfes, der auch das Wappen der Gemeinde ziert, bildet zusammen mit einer über den westlichen Berghang reichenden Anlage die mittelalterliche Grenze zu Bayern.