Weer

In der Gemeinde Weer wurde in früheren Zeiten Gold gewaschen.

Meereshöhe: 558 m ü.d.M.

Die Gemeinde Weer liegt auf einem Murkegel des Weerbachs, eines kleinen Seitenbachs des Inn. Bereits die Illyrer besiedelten das Gebiet, danach die Römer, an die noch viele alte Flurnamen erinnern, gefolgt von den Bajuwaren. Wie auch die umliegenden Dörfer erlebte das Dorf dann seine Blütezeit im 16. Jahrhundert, als der Bergbau in Schwaz und Umgebung auf seinem Höhepunkt war. Bis zum 2. Weltkrieg ein Bauerndorf, wurde Weer danach als gemütliches Urlaubsdorf entdeckt.

Das Wappen der Gemeinde scheint zu lächeln, mit der Sonne oben links und der Goldwaschschüssel unten in der Mitte. Diese beiden Symbole erinnern zusammen mit den rechts gezeigten Wellenbändern daran, dass aus dem Sand des Weerbachs auch Gold gewaschen wurde. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit des Dorfes ist St. Gallus, eine der schönsten Rokokokirchen Tirols! Die Deckenmalereien im Kircheninneren stammen vom bekannten Tiroler Maler Anton Zeiller aus dem Jahr 1779. Von 1987 bis 1992 wurde die Kirche restauriert und erstrahlt nun in alter neuer Pracht.

Neben der herrlichen Bergwelt des Karwendelgebirges lockt im Sommer der Badesee im 3 km entfernten Freizeitzentrum Weißlahn. Abwechslung bietet ein Ausritt: Was gibt es Schöneres, als die Natur vom Rücken eines Pferdes aus zu erleben! Im Winter hingegen verfügt Weer über Loipen und Rodelbahnen in der Umgebung, sowie einen kleinen Übungslift gleich vor der Haustür. Wenige Autominuten entfernt befinden sich die bekannten Skigebiete der Silberregion Karwendel, wie das Kellerjoch mit 14 km Pisten, und der Region Innsbruck und Umgebung. Weer liegt nämlich nur etwa 20 km von Innsbruck entfernt.

Unser Tipp: In Weer finden auch bekannte Veranstaltungen statt! Der Weererwirt ist Austragungsort für Fahrturniere, und die Bundesmusikkapelle Weer veranstaltet jeden Sommer ein Musikfest.

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