Meereshöhe: 738 m ü.d.M.
Dölsach mit seinen Fraktionen Gödnach, Göriach, Görtschach und Stribach liegt im Lienzer Talboden inmitten der Lienzer Dolomiten und wurde um 1197 n.Chr. erstmals urkundlich erwähnt. Der Name selbst wurde von “dolice” abgeleitet, was “kleines Tal” bedeutet. Berühmte Söhne des Dorfes sind die Maler Franz Defregger (1835-1921) und Albin Egger-Lienz (1868-1926). Etwas Kurioses am Rande: Die Dölsacher Postleitzahl 9991 ist die höchste in Österreich!
Jedes Jahr im August werden hier die bekannten “Bauerntage” gefeiert, zu denen Sie auch herzlich eingeladen sind! Im Rahmen eines kleinen Festes werden den Besuchern die Köstlichkeiten und Produkte von Dölsach und seiner Umgebung angeboten. Natürlich dürfen da auch die traditionellen Konzerte der Musikkapellen nicht fehlen. Und noch etwas Einmaliges erwartet Sie in Dölsach: Die Osttiroler Naturbrennerei mit eigenem Hofladen, wo Sie bei einer Schnapsverkostung die einzelnen edlen Tropfen zu unterscheiden lernen. Prost!
Sommer wie Winter werden sich auch Sportbegeisterte in Dölsach wohlfühlen. Spaziergänge in der Umgebung sind sehr beliebt, immer begleitet von der wunderschönen Bergkulisse der Lienzer Dolomiten und der Hohen Tauern. Die unzähligen Bankln in und rund um Dölsach laden dabei immer wieder zu einer Rast ein. Wenn es mal im Tal zu heiß wird, führt Sie ein Wanderweg zum Anna Schutzhaus auf 1.992 m - dort erwartet Sie eines der schönsten Gipfelkreuze der Tiroler Alpen und eine herrliche Aussicht auf 66 Kichen in drei Tälern. Im Winter hingegen erfreut sich die Rodelstrecke Gödnach großer Beliebtheit. Hinein in das Schneevergnügen!
Unser Tipp: In der Ausgrabungsstätte Aguntum bei Dölsach (im Bild) können Sie die Ruinen der Stadtmauer, eines Atriumhauses, einer Therme und des Handwerksviertels besichtigen. Diverse Fundstücke davon werden im neu gestalteten Ausgrabungsmuseum gezeigt. Die Ausgrabungsstätte ist ganztags von April bis Oktober geöffnet - ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!