Assling
Assling mit seinen 2.000 Einwohnern ist besonders für seinen Wildpark bekannt.
Meereshöhe: 1.128 m ü.d.M.
Das Gemeindegebiet von Assling erstreckt sich zu beiden Talseiten des Hochpustertales, bewohnt sind allerdings nur der Nordteil an der Pustertaler Höhenstraße und der Talabschnitt der Drau. Das Dorf hat einige berühmte Söhne und Töchter hervorgebracht, darunter den Komponist und Kirchenmusiker Ignaz Mitterer (1850-1924) sowie die alpine Skirennläuferin Irmgard Lukasser und die Skilangläuferin Maria Theurl-Walcher. Das Gemeindewappen zeigt zwei Sicheln in rot und weiß, die an das Adelsgeschlecht erinnern, das hier seinen Sitz hatte…
Heute ist Assling ein beliebtes Urlaubsdorf auf der “Pustertaler Sonnenterrasse”, das sich aus 18 Ortsteilen und Katastralgemeinden zusammensetzt und somit die größte Landgemeinde Osttirols bildet. Für Kulturfreunde sind besonders die sakralen Bauten interessant: Die Pfarrkirche wurde nach einem Brand im Jahre 1726 wieder aufgebaut, aber die spätgotischen Fresken, die bei einer Renovierung gefunden wurden, deuten darauf hin, dass schon viel früher hier eine Kirche stand. In der Kirche St. Korbinian im Thal aus dem 15. Jahrhundert hingegen ist besonders der wunderschöne Flügelaltar von Friedrich Pacher sehenswert. Nicht umsonst gilt die Kirche als eine der schönsten spätgotischen Kirchen von ganz Tirol!
Und für zwei weitere Highlights ist Assling bekannt: den Pustertaler Höhenweg und den Tierpark Assling. Letzterer zeigt über 30 Tierarten und zieht Gäste aus Nah und Fern an. 1974 wurde er gegründet und bietet Tierarten wie Luchs, Waschbär, Wildschwein, Murmeltier und Steinbock auf 80.000 m² eine Heimat. Zudem stehen auf dem Gelände des Pedretscher Hofes eine Sommerrodelbahn, ein Gasthaus und ein Bauernladen. Und der Pustertaler Höhenweg verläuft über dem Tal und ist ein beliebter Wanderweg. Er startet bei der Hochsteinhütte hoch über Lienz und führt, begleitet von wunderschönen Ausblicken auf die Lienzer und Sextner Dolomiten, an Assling vorbei nach Sillian.
Unser Tipp: Wenn Sie sich für Archäologie interessieren, sollten Sie einen Abstecher in das lokale Gemeindeamt machen! Dort wurde im Erdgeschoss ein eigener Archäologieraum eingerichtet, in dem die wichtigsten Funde der Gegend zu sehen sind.
