Gramais
Gramais im schönen Lechtal ist die kleinste selbständige Gemeinde Österreichs.
Meereshöhe: 1.321 m ü.d.M.
Gramais liegt in einem Seitental des Lechtales, das von Häselgehr abzweigt und über eine gut ausgebaute Straße erreichbar ist. Mit nur ca. 70 Einwohnern ist der Bergbauernort die kleinste selbständige Gemeinde Österreichs. 1427 wurde Gramais erstmals urkundlich erwähnt, wobei der Name wahrscheinlich auf den lateinischen Begriff “graminosa” (grasreich) zurückgeht. Der Stier im Gemeindewappen erhebt sich hinter einer roten Fläche und soll die Besiedelung der Bergregion von Imst aus darstellen.
Schon der Aufenthalt im Dorf selbst mit seiner glasklaren Luft, den umliegenden Gipfeln und den fünf Gebirgsseen in der Nähe sorgt für die richtige Umgebung für Ihre “Sommerfrische”. Gemütlichkeit wird hier noch großgeschrieben! Wanderungen und Bergtouren in die schöne Bergwelt der Lechtaler Alpen und des Naturparks Tiroler Lech prägen das Sommerangebot. Beliebte Ziele sind die Dremelspitze (2.733 m) und die Große Schlenkerspitze, die mit 2.827 m Höhe auch zum Klettern einlädt. Inmitten des Gebirges liegt der kristallklare Kogelsee, der sich hervorragend eignet, um die müden Füße zu erfrischen…
Im Winter bietet der Naturpark eine Vielzahl an Langlaufloipen. Eine Loipe führt bei Gramais über tiefverschneite Wälder zu einer kleinen Kapelle. Auch Winterwanderungen durch die einmalige Naturlandschaft sind beliebt und für die ersten Schwünge auf den Skiern eignet sich der Übungslift in Gramais. Übrigens: Das Lechtal, bekannt für sein 100 km langes und weitläufiges Loipennetz, möchte allen Langläufern etwas Besonderes bieten. Es testet seine Strecken, um auch Rollstuhlfahrern zu ermöglichen, die Loipen zu benutzen, und sportlich Ambitionierte finden hier die erste Nordic Wisbi Strecke Europas, auf der man mittels elektronischer Zeitmessung die eigene Fitness testen kann!
Unser Tipp: Die Kirche von Gramais ist dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht und einen Besuch wert! Bis 1650 wurden die Verstorbenen von Gramais mühsam über die Berge nach Imst getragen und dort beerdigt…
