Ranggen 2010

Ranggen

Das Urlaubsdorf Ranggen liegt am Fuße des Rangger Köpfls, eines beliebten Wander- und Skigebietes.

Meereshöhe: 826 m ü.d.M.

Außer-, Ober- und Unterdorf sowie zahlreiche Weiler bilden die Gemeinde Ranggen (im Bild), die in einer Mulde der Inntalterrasse an den Ufern des Rettenbachs liegt. Der Name Ranggen stammt vom Wort “Rank” und bedeutet “Abhang”. Das Gemeindewappen zeigt eine grüne Stufe auf schwarzem Grund, die die Lage von Ranggen an der Inntalterrasse darstellen soll. Zudem ist ein weißer Drache zu sehen, das Bezeichen des Pfarrpatrons, des Hl. Magnus. Er soll auch für den gefährlich steilen “Reißenden Ranggen” stehen, einen Abhang beim Dorf.

Die höchste Erhebung, sozusagen der Hausberg von Ranggen, ist das 1.939 m hohe Rangger Köpfl. Dieser Berg - ein Teil davon gehört zum Gemeindegebiet - ist im Sommer ein beliebtes Wandergebiet, das mit den Bergbahnen von Oberperfuss aus, das nur 2 km entfernt liegt, bequem erreichbar ist. Der Gipfel bietet zudem eine atemberaubende Aussicht von den Lechtaler Alpen über die Mieminger Kette, das Wetterstein- und Karwendelgebirge bis zum Kaisergebirge, den Tuxer Alpen und den Stubaier Gletscher. Im Winter verwandelt es sich dann in ein kleines Familienskigebiet mit 17 km Pisten und einer beleuchteten Rodelbahn, die mit 8 km Länge und einer Höhendifferenz von fast 1.000 m eine der längsten der Region ist. Spaß pur für die gesamte Familie! Ebenfalls bei Aktivurlaubern beliebt ist der 5 km lange Radweg, der nach Ranggen führt…

Im Gemeindegebiet wurde im Jahre 2005 ein Besinnungsweg angelegt, der “Weg der Befreiung” genannt wurde. Er beginnt bei der Pfarrkirche und führt zur Auferstehungskapelle hinauf, einem idealen Ort zum Kraft tanken. Am Weg, der Ihnen auch die wunderschöne Natur bei Ranggen zeigt, stehen sieben Stationen, wie z.B. die riesigen Hände, die das Wasser des kleinen Wasserfalls aufzufangen scheinen. Diese Kunstwerke, die “Sieben Werke der Barmherzigkeit”, sollen daran erinnern, dass Geben mehr bedeutet als Nehmen. Auch die Pfarrkirche zum Hl. Magnus, der Ausgangspunkt des Besinnungsweges, ist einen Besuch wert, denn sie verfügt über eine der schönsten Sakristeien Tirols! Und: Nur 17 km trennen Sie von einen Tagesausflug in die Alpen- und Olympiastadt Innsbruck mit ihren Museen, dem “Goldenen Dachl” und den zahlreichen Shoppingmöglichkeiten!

Unser Tipp: Eine Besonderheit ist der Ansitz Ferklehen, der über das Recht verfügte, die Innfähre bei Zirl zu betreuen. Dieses Recht wird auch “Fergen” genannt, wovon sich der Name Ferklehen ableitet. Nachdem 1482 die Innbrücke gebaut und die Fähre nicht mehr nötig war, bekam der Ansitz das Recht, die Brücke instandzuhalten.


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