Hatting 2011

Hatting

Das ruhige Urlaubsdorf Hatting liegt am bekannten Jakobsweg.

Meereshöhe: 616 m ü.d.M.

Hatting, Hattingerberg und Schöfftal bilden die Gemeinde Hatting im Inntal. In seinem Grundriss geht das Dorf auf die alte Salzstraße von Kematen nach Telfs zurück. Hatting wurde im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt und war von 1974 bis 1993 an die Gemeinde Inzing angegliedert. Heute ist es wieder eine eigenständige Gemeinde und ein ruhiger Urlaubsort. Das Gemeindewappen zeigt vier blaue Wellen, die auf die Verbundenheit mit dem Inn hinweisen, sowie zwei Kleeblätter, die dem Wappen einer wichtigen Hattinger Grundherrschaft entstammen.

Das ruhige Urlaubsdorf Hatting liegt an einem Waldrand im Inntal und wird auch bei Familien immer beliebter. Gemütliche Touren zeigen Ihnen hier die Schönheit der Nordtiroler Berge, und die klare Luft und die herrlichen Panoramen lassen Sie den Alltag vergessen! Zudem führt der Jakobsweg, einer der europäischen Fernwanderwege, am Ort vorbei. Der Pilgerweg, der schlussendlich am Grab des Heiligen Jakobus in Santiago de Compostela im Nordosten Galiziens endet, eignet sich auch für eine Tageswanderung. Die Etappe führt Sie dabei von Inzing über 3 km bis nach Hatting, und von dort weiter nach Polling, Flaurling, Oberhofen, Pfaffenhofen, Rietz, Stams, Mötz bis nach Haiming, wobei Sie die Tour in jedem Dorf beenden können. Am Talboden hingegen, entlang des Inn, windet sich der Inntalradweg, der wenige Steigungen aufweist. Wenn Sie mit dem Mountainbike einen Ausflug in die Berge machen möchten, dann können Sie von Hatting aus die Archbrandhütte ins Visier nehmen: Auf einem Asphalt- u. Schotterweg führt Sie die Tour auf ca. 10 km Länge zuerst nach Hattingerberg und dann bis zur unbewirtschafteten Archbrandhütte auf 1.696 m Meereshöhe. Übrigens: Kurz unterhalb der Archbrandhütte liegt die im Sommer bewirtschaftete Inzinger-Alm, die über einen Seitenweg erreicht werden kann!

Die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist die örtliche Pfarrkirche, über deren lange Geschichte nicht alles bekannt ist. Früher war sie dem Hl. Tertulin geweiht, 1359 wurde das Gotteshaus dann umgebaut und dem Hl. Ägidius geweiht. So wurde es auch in der Chronik des Dorfes vermerkt. Der gotische Stil ist heute noch teilweise erkennbar, obwohl die Kirche im Laufe der Jahrhunderte oft umgebaut wurde. Besonders sehenswert sind die gotischen Fresken im Innenraum, die vor einigen Jahrzehnten wieder freigelegt wurden…

Unser Tipp: Durch seine Lage eignet sich Hatting ideal für Ausflüge nach Innsbruck oder Seefeld. Planen Sie einen Shoppingnachmittag ein!

Weitere Informationen zu: Hatting

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