Gnadenwald 2011

Gnadenwald

Die Gemeinde Gnadenwald liegt unweit von Innsbruck am Fuße des Bettelwurfmassivs.

Meereshöhe: 879 m ü.d.M.

Die Kirchdörfer St. Martin und St. Michael sowie mehrere Weiler bilden das Gemeindegebiet von Gnadenwald. Lange Zeit war das Gebiet nur als “Berg oberhalb von Terfens” und später als “Wald/e” bekannt. Bedeutend waren hier die vier Pulvermühlen und der Marmorsteinbruch. Das Wappen zeigt eine grüne Bergsilhouette, die die Lage des Dorfes am Fuße der Berge darstellt, sowie zwei Kreuze, die den Ortsnamen symbolisieren sollen. Übrigens: Der Tiroler Freiheitskämpfer Josef Speckbacher wurde 1767 in Gnadenwald geboren!

Zu Gnadenwald gehört auch die Hinterhornalm, die sich auf 1.524 m Meereshöhe befindet und ein beliebtes Wanderziel ist. Die im Sommer bewirtschaftete Alm kann vom Ortsteil St. Martin aus über einen Steig in 1,5 Stunden erreicht werden. Und von hier kann dann weitergewandert werden: Ein Spaziergang von wenigen Minuten führt Sie zum Almkreuz, das im russisch-orthodoxen Stil gehalten ist, eine Wanderung von rund 20 Minuten hingegen zur Walder Alm, oder Sie setzen sich den Gipfel des 2.243 m hohen Hundskopfes zum Ziel. Auch eine Mautstraße führt direkt zur Hinterhornalm, die vor allem bei Radsportlern beliebt ist. Jedes Jahr findet hier die sogenannte “Hinterhornchallenge” von St. Martin auf die Alm statt. Bei Gnadenwald, das am Fuße des Alpenparks Karwendel, des größten Naturparks Tirols liegt, führt außerdem eine Etappe des bekannten Jakobsweges vorbei…

Wie wäre es mit etwas ganz Besonderem für Ihren Urlaub? Vor Ort werden nämlich auch Paragleit- und Drachenflugkurse abgehalten. Dass sich das Gebiet dazu eignet, hat bereits die Drachenflug-EM bewiesen, die im Jahr 2000 in Gnadenwald abgehalten wurde. Im Winter hingegen finden Sie hier ein 27 km langes Loipennetz. Die Rodelbahn und ein Übungshang mit Lift, Skischule und Skikindergarten runden das Angebot für einen Urlaub im Schnee ab. Und zum Schluss sollten Sie sich einen Besuch der Pfarrkirche zum Hl. Michael nicht entgehen lassen! Sie wurde 1337 erbaut und im 18. Jahrhundert von Franz de Paula Penz barockisiert. Vor der Kirche steht eine alte Linde, die 1908 anlässlich des 60. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. gepflanzt wurde.

Unser Tipp: Eine Besonderheit ist das sogenannte “Fassdauben” - es handelt sich dabei um ein Rennen der Jungbauernschaft zum Winterausklang, bei dem anstelle von Skiern Bretter aus alten Fässern verwendet werden. Einmalig!

Weitere Informationen zu: Gnadenwald

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