Birgitz

Die Gemeinde Birgitz liegt am Fuße der Kalkkögel mit der 2.404 m hohen Saile (Nockspitze).

Meereshöhe: 859 m ü.d.M.

Das bäuerlich geprägte Birgitz liegt etwa 8 km von Innsbruck entfernt am Fuße der Kalkkögel, einer Gebirgskette der Stubaier Alpen. Auf dem Hügel im Gemeindegebiet, der als “Hohe Birga” bekannt ist, wurden Besiedlungsspuren aus der Zeit um 100 v. Chr. gefunden. 1286 wurde “Purgitz”, wie es damals hieß, erstmals urkundlich erwähnt. Das Dorf kann also auf eine lange Geschichte zurückblicken! Im Gemeindewappen sind grüne Stufen abgebildet, die die “Riesenstiege” darstellen sollen, ein Terrassengelände im Gemeindegebiet. Die weiße keltische Fibel hingegen weist auf die vorchristlichen Funde hin, die in der Gemeinde gemacht wurden.

Heute ist Birgitz ein ruhiges Feriendörfchen mit schönen Bauernhöfen und einer intakten Natur. Im Sommer lockt natürlich die umliegende Bergwelt mit den Kalkkögeln, denn hier befinden sich zahlreiche Wanderwege und MTB-Trails, die es zu entdecken gilt. Den kleinen Gästen bietet das Kinderprogramm am nahe gelegenen Natterer See jede Menge Spaß und Unterhaltung. Im Winter hingegen lädt die Naturrodelbahn Birgitzer Alm zu einer lustigen Rodelpartie ein. Eine etwa 1,5-stündige Wanderung führt zum Start der 3,2 km langen Rodelbahn beim Gasthaus Adelshof. Für Ski- und Snowboardfans liegt das Skigebiet Axamer Lizum (40 km Pisten) fast vor der Haustür, und im nahen Stubaital befinden sich weitere Skigebiete, inklusive dem bekannten Stubaier Gletscher.

Das Feriendorf hat auch für Kulturinteressierte etwas zu bieten! Die Kirche, die Mariä Heimsuchung und dem Hl. Kassian geweiht ist, wurde ursprünglich als kleines Kirche mit eigenem Friedhof erbaut, auf dem die Pesttoten beerdigt wurden. Da die Bevölkerung mehrmals vom Schwarzen Tod heimgesucht wurde, wurde im 17. Jahrhundert die Angst der benachbarten Axamer so groß, dass die Toten nicht mehr auf dem dortigen Friedhof beerdigt werden durften. Also wurde 1634-37 hier in Birgitz ein neuer Friedhof für diesen Zweck gebaut. Im 18. Jahrhundert ist das Kirchlein dann einem stattlichen barocken Bau gewichen.

Unser Tipp: Sollte das Wetter mal nicht so mitspielen, dann empfehlen wir einen Ausflug ins nahe Innsbruck oder in die 25 km entfernten Swarovski Kristallwelten in Wattens!

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