Pians
Pians und Quadratsch bilden die Gemeinde Pians, die an der Straße zum Arlberg liegt.
Meereshöhe: 856 m ü.d.M.
Der Ortsname von Pians leitet sich vom Lateinischen “pedaneus” (Brücke) ab. Im Mittelalter ließen sich viele Wagner und Sattler hier in Pians nieder und im 19. Jahrhundert wurde dann die Arlbergbahn erbaut, die heute nicht mehr aktiv ist. Der Speck- und Wurstproduzent Handl Tyrol hat seinen Sitz im Dorf. Übrigens: Die Einwohner von Pians werden Pianner, nicht Pianser genannt.
Das Gemeindegebiet von Pians erstreckt sich bis zu den Hängen der Parseierspitze, die mit einer Höhe von 3.036 m den höchsten Gipfel der Lechtaler Alpen bildet. Wanderungen in die herrliche Bergwelt bestimmen das Sommerangebot in Pians. Ein beliebtes Ziel ist die Ascher Hütte in der Samnaungruppe, die vom benachbarten Dorf See aus durch das Schallertal in etwa 4 Stunden erreicht werden kann. Diese im Hochsommer geöffnete Hütte feierte bereits 1996 ihr 100-jähriges Jubiläum. Auch der Mathias-Schmid-Kunstlehrpfad ist empfehlenswert, der an diesen 1839 geborenen Künstler erinnern soll.
Sehenswert ist in dem kleinen Urlaubsdorf die Margarethenkapelle, die etwas erhöht am Dorfrand thront. Sie wurde im 14. Jahrhundert in gotischem Stil erbaut und im 15. Jahrhundert mit schönen Fresken ausgestattet. Der Altar hingegen stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde vom bekannten Bildhauer Michael Lechleitner aus dem benachbarten Grins geschaffen. An die Hl. Margarethe verweist auch der rote Drachen im Gemeindewappen, deren Beizeichen er ist. Der Drache sitzt unter einem Bogen der alten Brücke über die Sanna. Im Winter befindet sich bei Pians das Skigebiet Medrigalm, das Sie auf 2.450 m Meereshöhe hinaufbringt. 30 km Pisten bieten Abwechslung für Skifahrer und Snowboarder und ein wunderbares Panorama auf die umliegende Bergwelt ist inklusive…
Unser Tipp: Im benachbarten See lohnt sich ein Ausflug zum eindrucksvollen Wasserfall Schallerbach, im Sommer eine willkommene Erfrischung an heißen Tagen! im Winter hingegen verwandelt sich der Weg dorthin zu einer langen Naturrodelbahn.
