Trins

Mit Natur und Natürlichkeit punktet Trins im Gschnitztal bei seinen Besuchern.

Meereshöhe: 1.242 m ü.d.M.

Trins wurde erstmals um das Jahr 1030 n. Chr. als “Trunnes” erwähnt und ist seit 1811 eine selbstständige Gemeinde. Der Ort liegt in einem Seitental des Wipptales, ca. 30 km südlich von Innsbruck, und ist eines der wenigen noch unverfälschten Tiroler Bergdörfer in wunderschöner ländlicher Lage. Die Häuser drängen sich in rätoromanischer Bauweise zu einem Haufendorf zusammen. Bis ins 17. Jahrhundert war Trins eine Knappensiedlung, nach der Schließung der Bergwerke wurde mit der Landwirtschaft begonnen.

Bemerkenswerte Bauten sind das auf einer nacheiszeitlichen Moräne gelegene Schloss Schneeberg, das auf das 18. Jahrhundert zurückgeht, sowie die spätgotische Pfarrkirche, die im Jahre 1359 erstmals erwähnt wurde. Oberhalb des Dorfes lag früher ein Drudenstein, der später für den Bau der Trinserstraße weggebracht wurde. Und auch die noch aktive Mühle am Padasterbach, in der der Müller Ihnen die alte Handwerkskunst zeigt, ist ein Zeugnis vergangener Zeiten.

Naturliebhaber finden in Trins alles, was sie wünschen - die intakte Natur des Gschnitztales und die umliegenden Berggipfel machen diesen Ort zur idyllischen Urlaubsoase. Unzählige Wander- und Spazierwege schlängeln sich durch die Landschaft rund um Trins am Fuße des 2.241 m hohen Blaser. Ein beliebtes Ausflugziel ist das Padasterjochhaus oberhalb von Trins, wohl einer der schönsten Aussichtspunkte in den Stubaier Alpen. Und wenn es im Sommer im Tal mal besonders warm sein sollte, empfehlen wir eine Wanderung zum Sarnthein Wasserfall: Vom Hotel Zita aus wandern Sie über den Weg Nr. 53 zur St. Barbara Kapelle und von dort aus auf dem Steig Nr. 54 zum Wasserfall. Insgesamt in etwa einer halben Stunde erreichbar, liegt der Wasserfall traumhaft mitten im Wald. Eine Besonderheit: Im Sommer wird der Wasserfall manchmal nachts erleuchtet und lädt somit zu einer Nachtwanderung ein.

Tipp: Aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit wurde Trins Schauplatz einiger Filme, wie das Heimatdrama “Wetterleuchten um Barbara” und der Hollywood-Spielfilm “Das vergessene Tal” (The last valley). Der Talabschluss des Gschnitztales hat sogar in der Produktion der “Die Bourne Verschwörung” einen Platz bekommen. Unbedingt in dieser schönen Natur ein bisschen Filmluft schnuppern!

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