Gschnitz

Gschnitz liegt im hinteren Teil des Gschnitztals, einem Seitental des Wipptales.

Meereshöhe: 1.242 m ü.d.M.

Von Steinach am Brenner zweigt das Gschnitztal ab, in dessen hinterem Teil Gschnitz liegt. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zum Talschluss mit dem 3.277 m hohen Habicht, einem Berg der Stubaier Alpen. Talauswärts erheben sich beim Dorf die Kirchdachspitze und die Tribulaungruppe, die die Grenze zu Südtirol bildet. Die neun schwarz-silbernen Giebel im Gemeindewappen zeigen die neun Urhöfe des Mittelalters, die den Kern von Gschnitz bildeten: sieben Höfe im Ort und zwei auf der Laponesalm. Aus ihnen entwickelten sich durch Teilung alle weiteren Höfe des Gebietes…

Heute ist Gschnitz als Urlaubsort bei Erholungssuchenden beliebt, abseits aller Hektik und geprägt vom sanften Tourismus. Im Sommer warten zahlreiche Wanderwege darauf, erkundet zu werden. Beliebt ist die Gschnitzer Hüttenrundtour, bei der Sie an der Österreichischen Tribulaunhütte, Bremer Hütte, Innsbrucker Hütte, Blaser Hütte und dem Padasterjoch Haus vorbeikommen, und die Wanderung auf den Habicht am Talschluss des Gschnitztales. Ein bekanntes Ziel ist auch die Wallfahrtskirche St. Magdalena auf 1.661 m ü.d.M., die zwischen den Gemeinden Trins und Gschnitz liegt: Zum Kirchlein geht es in 2 Std. auf dem Jubiläumsweg zwar etwas steil hinauf, aber Sie werden mit einem atemberaubenden Panoramablick auf die Umgebung belohnt.

Etwas ganz Besonderes ist auch das Mühlendorf am Talende beim Sandeswasserfall: Mit alten Handwerkstechniken und Originalmaterial wurden nach alten Vorlagen Mühlen, Kornkästen, Backöfen, Zäune und Waschstuben nachgebaut. Einzelne Stationen bringen dem Besucher das Tiroler Handwerk und die Handwerkskunst näher. Einmalig! Im Winter hingegen führt die Gschnitztalloipe auf 18 km durch das Gschnitztal und an einigen Jausenstationen vorbei. Winterwanderungen und Pferdeschlittenfahrten sowie ein kleiner Übungslift runden das Winterangebot ab. Falls Sie doch lieber Skifahren, dann warten im benachbarten Stubaital gleich vier Skigebiete auf Sie.

Unser Tipp: Die Pfarrkirche von Gschnitz “Zu unserer Lieben Frau im Schnee” wurde 1755, nur 25 Jahre nach ihrer Erbauung, vom Architekten Franz de Paula Penz im Barockstil umgebaut. Der berühmte Kirchenarchitekt erbaute u.a. auch die Wiltener Basilika in Innsbruck!

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