Fulpmes

Die Gemeinde Fulpmes mit ihren ca. 4.000 Einwohnern liegt im schönen Stubaital.

Meereshöhe: 937 m ü.d.M.

Auf der Sonnenseite des Tales gelegen, endet in Fulpmes auch die Strecke der Stubaitalbahn, die seit 1904 von Innsbruck hierherführt. 1286 wurde das Dorf erstmals als “Vultmeis” erwähnt, was soviel wie “Wölfe” bedeutet. Später wurde im Gebiet jahrhundertelang Bergbau betrieben, um Eisen, Gold und Silber abzubauen. Dies führte dazu, dass viele Schmieden gebaut wurden, um die Metalle direkt vor Ort zu verarbeiten. Fulpmes wird heute noch als Zentrum der eisenverarbeitenden Industrie im Stubaital als “Dorf der Schmiede” bezeichnet. Das symbolisiert der Amboss im Gemeindewappen. Übrigens: Das “STUBAI Werkzeug” ist eine eigene, weltweit bekannte Marke!

Im Sommer laden die Stubaier Alpen zu vielen Wanderungen und Radtouren ein. Vom Dorf aus startet die Kreuzjochbahn ins Wandergebiet Schlick 2000 mit dem Panoramaweg und dem Naturlehrweg. Der 500 m kurze Panoramaweg führt an von Stubaier Künstlern gestalteten Sitzgelegenheiten vorbei bis zur Aussichtsplattform “StubaiBlick” auf 2.160 m Meereshöhe. Von hier aus haben Sie einen fantastischen Ausblick auf die Stubaier Alpen bis nach Innsbruck, zum Wilden Kaiser und ins Zillertal! Der Naturlehrweg hingegen befindet sich zwischen der Bergstation und der Schlicker Alm und ist sogar kinderwagentauglich. Auf der etwa 1,5 Stunden dauernden Wanderung erfahren Sie Interessantes über Gesteine, Bäume und Tiere. Paragleiten, Drachenfliegen und Tandemflüge vom Kreuzjoch sind etwas für die Wagemutigen!

Im Winter befindet sich im Dorf die Talstation der Kreuzjochbahn, die Sie in das Skigebiet Schlick 2000 bringt. Dazu gehören neben den 20,5 km Pisten auch zwei Rodelbahnen sowie eine Höhenloipe. Zudem sind drei weitere Skigebiete - Stubaier Gletscher, Serlesbahnen Mieders und Elferlifte Neustift - bequem mit dem Skibus erreichbar. Und auch für Kulturfreunde gibt es einiges zu sehen, u.a. die Pfarrkirche von Fulpmes zum Hl. Vitus, im Barockstil errichtet und mit Rokoko-Stuck von Anton Gigl verziert. Dazu kommen das Kranerhaus am Kirchplatz von 1755, das reiche Fensterverzierungen aufweist, die Filialkirche zur Hl. Margarethe im Rokokostil und das lehrreiche Schmiedemuseum.

Unser Tipp: Der Panoramasee am Waxeck zählt zu den schönsten Panoramaseen der Alpen! Mit kleinen Bächen und Entspannungsliegen lädt er im Wandergebiet “Schlick 2000″ ein, sich inmitten der traumhaften Bergwelt zu erholen.

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