Schönwies

Der Ferienort Schönwies mit dem 2.728 m hohen Bergwerkskopf liegt zwischen Landeck und Imst.

Meereshöhe: 737 m ü.d.M.

Die 14 Ortsteile Schönwies, Starkenbach (wo im 19. Jahrhundert ein Schatz mit römischen Silbermünzen gefunden wurde), Bichlifelder, Siedlung, Oberhäuser, Dorf, Öde, Saurs, Ried, Grieshaus, Höfle, Lasalt, Obsaurs und Föhrenwaldsiedlung formen das Gemeindegebiet von Schönwies, das sich vom Talboden südlich des Inns bis an die Hänge erstreckt. Höchster Punkt ist der 2.728 m hohe Bergwerkskopf in den Lechtaler Alpen. Die drei roten und goldenen Kleeblätter im Gemeindewappen sollen den Namen “Schönwies” bildlich darstellen. Ein bedeutendes architektonisches Merkmal im Gemeindegebiet ist die Ruine der Kronburg aus dem 14. Jahrhundert, die sich zwischen Zams und Schönwies auf einem markanten Felssporn erhebt.

Aktivurlauber kommen in Schönwies bestimmt auf ihre Kosten! Beginnen wir am Talboden: Die berühmte Römerstraße Via Claudia Augusta, heute auch ein beliebter Radweg, führt am Ort vorbei. Auf der Via Claudia Augusta wurden in längst vergangenen Zeiten Öl aus Spanien, Wein aus Kreta und vieles mehr transportiert. Auch der Jakobsweg, ein Pilgerweg, führt an Schönwies vorbei und eignet sich hervorragend für eine gemütliche Tageswanderung. Zudem bringen Sie natürlich zahlreiche Wanderwege und MTB-Trails in die herrliche Bergwelt hinein, wie z.B. zum Wasserfall Lasalt. Er ist über den Panoramasteig Schönwies erreichbar, der schöne Ausblicke bietet, allerdings nur für Geübte zu empfehlen ist! Im Dorf selbst wartet dann ein Freizeitzentrum mit Tennisplätzen und einer Beachvolleyball-Anlage auf Sportbegeisterte, während im Winter ein Eislaufplatz und Eisstockbahnen zur Verfügung stehen.

Bei einem gemütlichen Spaziergang ikönnen Sie den sakralen Gebäuden einen Besuch abstatten: Die barocke Pfarrkirche wurde dem Erzengel Michael geweiht. Die Kanzel und der Hochaltar im Innenraum stammen vom Schönwieser Bildhauer Daniel Grameiser. Und die spätgotische St.-Vigil-Kirche im Ortsteil Obsaurs gilt als eine der beliebtesten spirituellen Orte des gesamten Jakobweges! In der Kapelle wurden die drei Saligen Fräulein verehrt. Ebenfalls sehenswert ist der aus Bruchsteinen und Tuffquadern erbaute Römerturm aus dem Spätmittelalter: Dort soll angeblich ein schwarzer Hund einen Schatz bewachen.

Unser Tipp: Falls Sie mit dem Auto zur Kronburg fahren, werfen Sie doch einen Blick in die Kronburger Schlucht. Auch wenn sie nicht begehbar ist, zählt sie doch zu den schönsten Klammen Tirols!

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