Wängle

Wängle liegt am Fuße des Ski- und Wandergebietes Reuttener Hahnenkamm und der Tannheimer Berge.

Meereshöhe: 882 m ü.d.M.

Die vier Ortsteile Hinterbichl, Holz, Niederwängle und Winkl bilden die Gemeinde Wängle, eines der ältesten Siedlungsgebiete des Außerfern. 1278 n. Chr. wurde dieses Dorf westlich von Reutte erstmals urkundlich erwähnt. Das Gemeindewappen zeigt den Pfarrpatron, den Hl. Martin, in Rüstung und weitem Mantel auf einem weißen Schimmel sitzend.

Durch die Umgebung ziehen sich zahlreiche Nordic Walking- und Panoramawege rund um den Talkessel. Und da Wängle am Fuße des Hahnenkamm liegt, sind es nur wenige Minuten hinauf in dieses beliebte Wandergebiet mit seinen Almen und Hütten. Davon sind besonders die Gehrenalpe, eine Hütte mit großer Sonnenterrasse, die Schneetalalm, auch “die musikalische Alm im Tannheimer Tal” genannt, und die urige Cilly Hütte beliebt, um nur einige zu nennen. Ebenfalls empfehlenswert sind der Rundwanderweg Wängle-Lechaschau-Höflein und der Höhenwanderweg Hinterbichl-Unterletzen Winter. Sollte es mal nicht eine Wanderung oder Radtour sein, dann bietet Wängle auch zahlreiche andere Sportmöglichkeiten. Die Gemeinde besitzt nämlich eine Asphalt- und Eisstockbahn, Badminton-, Squash- und Tischtennishalle, einen Tennisplatz, Minigolfplatz, Beachvolleyballplatz, Fußballplatz und die Möglichkeit zum Klettern, Bogenschießen und Reiten.

Damit nicht genug, laden in der Umgebung mehrere Seen zu einem Sprung ins kühle Nass ein. Darunter befindet sich der Plansee, der zweitgrößte See Tirols nach dem Achensee, und der Urisee bei Reutte, ein Ziel für Taucher. Der Frauensee hingegen ist ein ca. 1 ha großer See in der Gemeinde Lechaschau, wenige km von Wängle entfernt. Der Hahnenkamm, an dessen Fuße Wängle liegt, verwandelt sich im Winter in ein Skigebiet mit 16 km Pisten und fünf Aufstiegsanlagen. 2005 fand hier auch die Skispeed-WM statt. Übrigens: Harti Weirather, der Ski-Abfahrtsweltmeister von 1982, stammt von Wängle!

Unser Tipp: Fünf sakrale Gebäude in Wängle lassen das Herz jedes Kulturfreundes höher schlagen. Dazu gehören vier Kapellen - die Dreifaltigkeitskapelle, die Kapelle Heiligstes Herz Mariä, die Kapelle Herz Jesu und die Kapelle Hinterbichl - sowie die Pfarrkirche St. Martin. Die Deckenfresken von Franz Anton Zeiller zeigen die “Einsetzung des Altarsakramentes” und die “Einsammlung des Manna in der Wüste”, die Altarblätter von Paul Zeiller hingegen den Hl. Martin und die Hl. Familie.

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