Obernberger See

Der Obernberger See ist ein auf 1.590 m ü.d.M. gelegener Bergsee in den Stubaier Alpen in Tirol.

Der Obernberger See, bei Obernberg am Brenner nahe der italienischen Grenze gelegen, erstreckt sich über eine Fläche von 20 ha und sein Wasserstand ist Schwankungen von bis zu 7 m unterworfen. Gespeist wird der See durch den unterirdischen Obernberger Seebach. Der See besitzt die Gewässergüteklasse I bis zu einer Wassertiefe von 13 m, dort fängt das Wasser aufgrund eines Algenteppichs an schlammig zu werden. Um den Fischreichtum und die Wasserqualität zu erhalten, ist das Baden schon lange nicht mehr erlaubt. Seit 1935 steht der Obernberger See unter Naturschutz.

Auch für Familien ist der See, der zu den schönsten des Landes zählt, ein attraktives Ausflugsziel, da der Aufstieg nicht allzu lang ist - gewandert werden kann auch auf den zahlreichen Wegen rund um den See. So erreicht man zum Beispiel den See auch auf der 4. Etappe des Tiroler Höhenweges. Der See selbst lässt sich am Besten durch eine Fahrt mit einem Ruderboot erkunden.

Bemerkenswert ist insbesondere der Fischreichtum im zwischen 11 und 14°C kalten Wasser: Im klaren Seewasser schwimmen Bachforellen, Seeforellen, Seesaiblinge, Regenbogenforellen und Erlitze ihre Runden und damit es auch so bleibt, herrscht hier Fischverbot. Der Obernberger See besteht aus zwei durch einen prähistorischen Bergsturz getrennten Teilen, die lediglich im Frühjahr aufgrund der Schmelzwasserzufuhr verbunden sind. Auf den Überresten des Bergsturzes wurde die Kapelle Maria am See gebaut, die über eine Brücke erreichbar ist.

Meereshöhe: 1.590 m ü.d.M.
Fläche: 20 ha
Max. Wassertiefe: 15 m

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