Zeughaus Innsbruck 2011

Zeughaus Innsbruck

Das Innsbrucker Zeughaus liegt im Stadtteil Dreiheiligen und war ursprünglich ein Waffenarsenal.

Kaiser Maximilian I. (1459 - 1519) ließ das Zeughaus vor den Toren der Stadt Innsbruck zwischen 1500 und 1505 nach den kriegerischen Auseinandersetzungen mit der Schweiz errichten. Hier war die Artillerie des Kaisers untergebracht, zudem wurde das gesamte Kriegsgerät, wie Geschütze und Handfeuerwaffen, im Zeughaus gelagert.

Das Gebäude besteht aus zwei Flügelbauten mit schmalen Verbindungstrakten, die einen Innenhof umschließen. Von 1964 bis 1969 wurde das Zeughaus restauriert und 1973 schließlich als Landeskundliches Musem eröffnet. Heute ist es eine Außenstelle des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum und birgt dessen historische und technische Sammlung zur Kulturgeschichte Tirols. Zu bewundern sind auch die Räumlichkeiten selbst. Übrigens: Der Begriff “Zeug” wurde früher als Bezeichnung für “Gerät” oder “Ausrüstung” verwendet.

Angeboten werden auch verschiedenste Sonderausstellungen, Familienführungen und die Möglichkeit für Kinder, im Zeughaus ihren Geburtstag zu feiern. Ein aufregendes Ambiente! Im Sommer wird der Innenhof dann zum Schauplatz von Freilicht-Kino und Konzerten.

Wo: im Innsbrucker Stadtteil Dreiheiligen
Merkmal: früheres Waffenarsenal

Weitere Infos: Tel. +43 512 59489-311, zeughaus@tiroler-landesmuseen.at

Weitere Informationen zu: Zeughaus Innsbruck

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