Glockenmuseum Grassmayr
Seit 14 Generationen gießt die Familie Grassmayr Glocken für die ganze Welt.
Bildergallerie: Das Glockenmuseum Grassmayr
Auf über 400 Jahre Erfahrung, Tradition und Geschichte kann die historische Glockengießerei Grassmayr zurückblicken. Im Jahre 1599 goss Bartlme Grassmayr seine erste Glocke, und seit damals wird das Fachwissen und das Geheimnis seiner Glockenkonstruktionen sorgfältig gehütet. Noch heute werden nach alter Handwerkskunst in der Gußstube Glocken gegossen. In fast 100 Staaten weltweit erklingen die Kunstwerke, die hier entstanden sind. In der Tiroler Glockengießerei wird aber nicht nur hergestellt, sondern auch restauriert.
Die derzeit größte gegossene Glocke, die Friedensglocke, wiegt über 10 Tonnen und erklingt jeden Tag um 17 Uhr in Telfs/Mösern in Tirol. Sie läutet “für die gute Nachbarschaft und den Frieden der Alpenländer”. In der Glockengießerei gibt es auch ein Museum, das eine Kombination aus Glockengießerei, Glockenmuseum und Klangraum darstellt. Der Klangraum wird zu einem besonderen akustischen Erlebnis, da die Glocken aus der Gießerei Grassmayr in ihrer komplexen Struktur mehrere Töne erklingen lassen. Bei großen Glocken sind es bis zu 50 Teiltöne, die Sie heraushören können.
Das Konzept des Glockenmuseums wurde auch prämiert: Das Bundesministerium für Kultur hat das Glockenmuseum Grassmayr mit dem Österreichischen Museumspreis ausgezeichnet, und der ORF hat ihm den “Maecenas-Preis” verliehen. Planen Sie für einen Besuch im Museum mindestens eine Stunde ein, es lohnt sich!
Wo: am Stadtrand von Innsbruck (Richtung Wipptal)
Merkmal: der Klangraum, in dem man die Besonderheit der Grassmayr Glocken erleben kann
Weitere Infos: Tel. +43 512 59416, info@grassmayr.at
