Der insgesamt 105 km lange Lechtaler Höhenweg durchquert die gleichnamigen Alpen der Länge nach, also in ost-westlicher Richtung oder umgekehrt. Er ist ein Teilstück des nordalpinen Weitwanderweges Nr°1 und auch die Variante des europäischen Fernwanderweges E4 ist in einem Teilstück identisch mit dem Lechtaler Höhenweg. Für die Begehung des gesamten Wanderweges bedarf es ca. 7 bis 9 Tage, natürlich können aber auch nur Teilstücke begangen werden und von jeder Hütte kann ins Tal abgestiegen werden.
Die Lechtaler Alpen sind gekennzeichnet von einer markanten Landschaft - hier wechseln sich bizarre Felszacken, schroffe Felswände, Blumenwiesen und Bergseen ab - ideal zum Wandern also.
Der Lechtaler Höhenweg verfügt über zahlreiche Stützpunkte und Schutzhütten, welche jeweils in Tagesetappen erreichbar sind und sich entlang des Weges in einer Höhenlage zwischen 2.000 und 3.000 m aneinander reihen: Stuttgarter Hütte (2.310 m), Leutkirchner Hütte, Kaiserjochhaus (2.310 m), Ansbacher Hütte (2.376 m), Augsburger Hütte (2.350 m), Würtemberger Haus (2.220 m), Steinseehütte (2.061 m), Hanauer Hütte, Muttekopfhütte und Anhalter Hütte. Wanderungen auf dem Lechtaler Höhenweg sind anspruchsvoll und erfordern Erfahrung sowie Trittsicherheit, besonders in höheren Lagen.